Westfalentitel für Hendrik Hohmann – DM-Bronze für Anne Schwedler

Luis Rist, Erik Osen­berg, Hen­drik Hohmann

Stab­hoch­sprung­trai­ner Wolf­gang Mohr vom USC Bochum konn­te sich über gute Ergeb­nis­se sei­ner Schütz­lin­ge in der Alters­klas­se U18 bei den West­fä­li­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten in Lage freu­en. Wegen einer Ver­let­zung hat­te Hen­drik Hoh­mann als Medail­len­an­wär­ter an einer Teil­nah­me an den Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten ver­zich­ten müs­sen. Erst kurz vor den West­fa­len­meis­ter­schaf­ten hat­te er das Trai­ning auf­neh­men kön­nen. So kam sein Titel­ge­winn mit der Ein­stiegs­hö­he von 4,20 m völ­lig über­ra­schend. Der Erfolg der Grup­pe wur­de durch den drit­ten Platz von Erik Osen­berg mit 3,40 m und den vier­ten Rang durch den ein Jahr jün­ge­ren Luis Rist mit 2,80 m komplettiert.

Auch Anne Schwed­ler (W35) hat­te wegen einer Ver­let­zung den gan­zen Som­mer pau­sie­ren und auf die Teil­nah­me an den West­fä­li­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten ver­zich­ten müs­sen. Die kur­ze Zeit der Vor­be­rei­tung vor den Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten in Bau­na­tal reich­te nicht aus, um den Titel über 800m zu ver­tei­di­gen. Unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen war der Gewinn der Bron­ze­me­dail­le mit 2:31,71 Minu­ten ein schö­ner Erfolg. Am sel­ben Tag vor­aus gegan­gen war im 400-m-Fina­le ein vier­ter Platz mit 66,68 Sekun­den. Zwei wei­te­re Senio­ren hat­ten sich mit Rolf Abels und Peter Mäder (bei­de M65) qua­li­fi­ziert, Abels sogar für drei Stre­cken. Sei­ne bes­te Plat­zie­rung war ein vier­ter Platz mit 2:46, 08 Min. über 800 m. Es folg­ten die Plät­ze fünf im 1500-m-Lauf (5:37,25 Min.) und sechs über 400 m (71,42 s). Mäder muss­te den 5000-m-Lauf im Wol­ken­bruch absol­vie­ren und lief als Sechs­ter nach 21:13,67 Min. durchs Ziel. Hier­durch geschwächt plat­zier­te er sich über 1500 m mit 5:56,26 Min. als Achter. 

Zehn Bezirksmeistertitel für den USC

Jan Oll­ech und Mari­us Heit­jo­hann (re.)

Vie­le Leicht­ath­le­ten des Krei­ses Bochum nutz­ten die Mög­lich­keit, an den Bezirks­meis­ter­schaf­ten in Wat­ten­scheid teil­zu­neh­men nach dem bis­her kar­gen Wett­kampf­an­ge­bot in der ers­ten Hälf­te die­ser Sai­son. Auch aus­wär­ti­ge Teil­neh­mer waren gekom­men, die jedoch nicht in die Meis­ter­schafts­wer­tung auf­ge­nom­men wur­den. Vier Teilnehmer*innen des USC Bochum konn­ten mit guten Leis­tun­gen jeweils zwei Titel gewin­nen. Cari­na Keil­mann über­sprang 1,70 m und erziel­te im Weit­sprung 5,57 m. Der inzwi­schen der Alters­klas­se M 30 ange­hö­ren­de Mari­us Heit­jo­hann konn­te sich mit her­vor­ra­gen­den Wurf­leis­tun­gen gegen die Kon­kur­renz der Haupt­klas­se durch­set­zen: Dis­kus 43,72 m und Kugel 12,73 m. Zum Kreis der Dop­pel­ge­win­ner gehör­ten die Brü­der Oll­ech. Jan gewann den 110-m-Hür­den­lauf mit 15,51 Sekun­den und 200 m mit 23,76 Sekun­den. Sein Bru­der Marc (U 20) sieg­te über 100 m mit 11,69 Sekun­den und im Weit­sprung mit 5,97 m. Wei­te­re Titel gewan­nen Kim Brün­ger im Speer­wurf mit 40,69 m und Erik Osen­berg (U 18) im Hoch­sprung mit 1,50 m und Hel­mut Ruhr­mann über 800 m mit 2:48,73 Minuten.

Gute Ergebnisse der USC-Teilnehmer* innen in Bergisch Gladbach

Oli­ver Brammen

Gute Ergeb­nis­se erziel­ten die Läu­fer* innen des USC Bochum bei der aus drei Ver­an­stal­tun­gen bestehen­den Ber­gisch Glad­ba­cher Bahn­lauf­se­rie. Beson­ders stark ver­bes­sert zeig­te sich Oli­ver Brammen auf den Lang­stre­cken: über 5000 m mit 15:31,59 Minu­ten und über 10 000 m mit 32:47,01 Min. Wei­te­re per­sön­li­che Best­zei­ten erziel­ten Juli­us Zachow und Lenn­art Gro­the auf der 3000-m-Distanz mit 8:49,60 Min. bzw. 9:13,25 Min. Mar­tin Las­kow­ski setz­te sich über 1000 m mit 2:29,42 Min. auf Platz 1 der Aktu­el­len West­fä­li­schen Bestenliste.

Wei­te­re Ergeb­nis­se: Kers­tin Haar­mann: 5000 m 18:20,33 Min.; Mar­tin Las­kow­ski: 3000 m 8:42,40 Min.; Bjar­ne Bas­ner: 800 m 2:06,29 Min. (per­sön­li­che Best­zeit), 1000 m 2:45,73 Min., 1500 m 4:16,73 Min. (PB); Juli­us Zachow: 1000 m 2:32,19 Min.; Lukas Herz­berg: 1500 m 4:18,03 Min. (PB).   

Fünf Westfalentitel für USC-Senioren

Sehr erfolg­reich war das aus sechs Teil­neh­mern bestehen­de Team des USC Bochum mit fünf Titeln und vie­len guten Plät­zen bei den West­fä­li­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten in Bie­le­feld. Bin­nen vier Stun­den absol­vier­te Rolf Abels (M 65) drei Läu­fe von 400 m bis 1500 m, die er jeweils sieg­reich been­de­te. Mit drei Gold­me­dail­len war er somit erfolg­reichs­ter Teil­neh­mer des USC. Mit zwei Titel folg­te Mari­us Heit­jo­hann (M 30) in den Wür­fen. Nach­fol­gend die Plät­ze und  Leis­tun­gen: Rolf Abels: 1. 400 m: 71,23 s; 1. 800 m: 2:43,83 Min.; 1. 1500 m: 5:37,80 Min. Mari­us Heit­jo­hann: 1. Kugel: 12,72 m; 1. Dis­kus: 42,74 m. Peter Mäder (M 65): 2. 1500 m: 5:49,65 Min.; 3. 800 m: 3:01,29 Min. Hel­mut Ruhr­mann (M 65): 2. 800 m: 2:52,08 Min.; 3. 1500 m: 5:54,70 Min. Rolf Gresch (M 55): 2. 800 m: 2:49,29 Min.; 5. 1500 m: 5:53,25 Min. Kadri Tahi­ri (M 50): 3. 800 m: 2:32,43 Min.; 2. 5000 m: 20:29,35 Min.; 5. 1500 m: 5:23,93 Minuten.

Erfolg für Mehrkämpfer Jan Ollech

Jan Oll­ech bei sei­nem ers­ten Zehn­kampf für den USC

Mit einem guten 13. Platz ende­te der Zehn­kampf für Jan Oll­ech vom USC Bochum bei den Deut­schen Mehr­kampf­meis­ter­schaf­ten in Wesel. Nach mehr­mo­na­ti­ger Ver­let­zungs­pau­se und einem rich­ti­gen Trai­ning erst drei Wochen vor dem Beginn der Meis­ter­schaf­ten erziel­te der Ath­let beacht­li­che 6489 Punk­te. Die­se bedeu­ten Rang vier in der Aktu­el­len West­fä­li­schen Bes­ten­lis­te. „Für mich stand an ers­ter Stel­le, dass ich ver­let­zungs­frei durch den Zehn­kampf kom­me. Dies hat zum Glück super funk­tio­niert und dar­über bin ich sehr glück­lich“, freu­te sich Jan Oll­ech nach been­de­tem Zehn­kampf. Im Hoch­sprung mit 1,79 m und Kugel­sto­ßen mit 11,73 m hat­te er per­sön­li­che Best­leis­tun­gen auf­ge­stellt. Die wei­te­ren Ein­zel­leis­tun­gen: 100m 11,69 s, Weit­sprung 6,15 m, 400 m 52,71 s, 110-m-Hür­den 15,67 s, Dis­kus 36,09 m, Stab­hoch­sprung 4,50 m, Speer­wurf 46,43 m und 1500 m 4:52,84 Minuten.

Familiäres Sportfest in Bergkamen

Die Senio­ren-Lang­stre­cken­grup­pe des USC nahm an einem Sport­fest in Berg­ka­men teil, das sich durch sei­ne Atmo­sphä­re von den übli­chen wesent­lich unterschied.

Peter Mäder berich­tet: „Eine klei­ne fami­liä­re Ver­an­stal­tung, bei der es sogar noch eine Hand­zeit­nah­me gibt. Das Gan­ze war als Trai­nings­lauf unter Wett­kampf­be­din­gun­gen geplant, allei­ne schon um ein wenig Wett­kampf­pra­xis zu bekom­men und ein­fach mal etwas aus­zu­pro­bie­ren. Ein­mal mehr über­zeug­te Kadri Tahi­ri (M 50) über 800 m in 2:37,3 Min., Rolf Abels (M 65) bestä­tig­te sechs Wochen vor den Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten über die glei­che Stre­cke in 2:49,6 Min., wäh­rend Rolf Gresch, der AK M 55 ange­hö­rend, durch sei­ne auf­stei­gen­de Form mit 2:53,4 Min. über­zeug­te. Auch ich war auf den 800 m dabei, konn­te aber nicht über­zeu­gen. Hel­mut Ruhr­mann star­te­te auf der 3.000 m Strecke.“

Persönliche Bestleistung über 10 000m von Haarmann

Eine Woche nach Auf­stel­lung ihrer per­sön­li­chen Best­leis­tung über 5000 m ging Kers­tin Haar­mann vom USC Bochum in Bie­le­feld auf der dop­pel­ten Distanz an den Start. Auch hier konn­te sie sich wesent­lich ver­bes­sern und stei­ger­te sich über 10 000 m von 38:54,09 auf 38:05,82 Minu­ten. Damit konn­te sie sich auf Platz drei der aktu­el­len West­fä­li­schen Bes­ten­lis­te schie­ben. Bei der­sel­ben Ver­an­stal­tung  erreich­ten drei Senio­ren des USC fol­gen­de  Plat­zie­run­gen und Zei­ten über 1500 m: 3. Kadri Tahi­ri (AK 50) 5:22,69 Minu­ten, 1. Rolf Gresch (AK 55) 5:52,36 Min., 1. Peter Mäder (M 65) 5:53,79 Min. Er qua­li­fi­zier­te sich damit für die Deut­schen Seniorenmeisterschaften. 

Viele persönliche Bestleistungen zum Saisonauftakt

Die erfolg­rei­che USC-Lauf­grup­pe in Köln V.l. Mar­tin Las­kow­ski, Kers­tin Haar­mann, Oli­ver Brammen, Sophia Rosen­berg, Bjar­ne Bas­ner und Trai­ner Wolf­gang Pötschick

Coro­nabe­dingt konn­te der Wett­kampf­be­trieb in die­ser Sai­son erst sehr spät auf­ge­nom­men wer­den. End­lich erga­ben sich für die Läufer*innen des USC Bochum Ende Mai/Anfang Juni ers­te Start­ge­le­gen­hei­ten. Trai­ner Wolf­gang Pötschick hat­te sei­ne Schütz­lin­ge in der lan­gen Pau­se opti­mal vor­be­rei­ten kön­nen, so dass mit eini­gen per­sön­li­chen Best­leis­tun­gen zu rech­nen war. Bei Sport­fes­ten in Braun­schweig, Dort­mund, Sons­beck und Köln wur­den die­se wie am Fließ­band auf­ge­stellt. Den Auf­takt mach­te Lukas Herz­berg, der sei­ne 10 000-m-Zeit um drei Minu­ten auf 34:38,45 Minu­ten ver­bes­ser­te. Es folg­ten Oli­ver Brammen mit 15:40,11 Minu­ten über 5000 m, Juli­us Zachow in 3:56,15 Minu­ten im 1500-m-Lauf, Mar­tin Las­kow­ski mit 1:54,24 Minu­ten über 800 m, Kers­tin Haar­mann im 5000-m-Lauf mit 18:06,81 Minu­ten und Bjar­ne Bas­ner mit 2:07,95 Minu­ten über 800 m. Mar­tin Las­kow­ski hat­te mit 3:54,05 Minu­ten über 1500 m sei­ne Best­mar­ke knapp ver­fehlt. Nach lan­ger Ver­let­zungs­pau­se wird Sophia Rosen­berg im 5000-m-Lauf nach 17:26,84 Minu­ten bald ihre Best­zeit übertreffen.

Die Senio­ren in Ravens­burg Kadri Tahi­ri, Peter Mäder, Rolf Gresch

Trotz Tem­pe­ra­tu­ren um 32° absol­vier­ten die Senio­ren­läu­fer des USC Bochum in Ravens­burg die 5000-m-Stre­cke mit anspre­chen­den Leis­tun­gen und Plat­zie­run­gen. Rolf Gresch sieg­te in der Alters­klas­se 55 mit 22:18,14 Minu­ten. Kadri Tahi­ri (AK 50) wur­de mit 20:33,57 Minu­ten Drit­ter und Peter Mäder schaff­te in der Alters­klas­se 65 als Zwei­ter mit 21:33,80 Minu­ten sogar die Qua­li­fi­ka­ti­on für die Deut­schen Seniorenmeisterschaften.

Erfolgreiche Wettkampfserie für Stabhochspringer Hendrik Hohmann

Die erfolg­rei­che Serie von fünf Wett­kämp­fen inner­halb von drei Wochen konn­te der 17-jäh­ri­ge Stab­hoch­sprin­ger Hen­drik Hoh­mann bei den Ruhr Games im Ruhr­sta­di­on Bochum mit 4,50 m auf Platz zwei abschlie­ßen. Er hat­te sei­ne vor­jäh­ri­ge per­sön­li­che Best­leis­tung von 4,20 m auf 4,60 m gestei­gert, die er zwei­mal erreich­te. Hen­drik steht zur Zeit auf Platz 3 der aktu­el­len Deut­schen Bes­ten­lis­te. „Wir haben bis zu den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten etwas über einen Monat Zeit, um die guten tech­ni­schen Übungs­sprün­ge auf Wett­kampf­hö­he zu brin­gen“, so Trai­ner Wolf­gang Mohr.

Hohmann bei Stabhochsprung-Cup in Leichlingen

Unter Anwe­sen­heit der Bun­des­trai­ner hat­te sich die Eli­te der deut­schen Stab­hoch­sprin­ger beim Stab­hoch­sprung-Cup in Leich­lin­gen ein­ge­fun­den. Da der Wind teil­wei­se inner­halb eines Ver­suchs vom Gegen- auf Rücken­wind wech­sel­te, waren die Sprin­ger sehr ver­un­si­chert. Trai­ner Wolf­gang Mohr hat­te sich dar­auf ein­ge­stellt: „Wir hat­ten am Anfang zwei Stä­be am Anlauf lie­gen, um je nach Wind schnell reagie­ren zu kön­nen.“ Das klapp­te sehr gut, und so waren mit Hen­drik Hoh­mann vom USC Bochum bei einer Höhe von 4,50 m mit dem Zwei­brü­ckener Jakob Leg­ner sowie dem Lever­ku­se­ner Hen­drik Mül­ler nur noch drei Ath­le­ten in der Alters­klas­se U18 im Wett­be­werb. Hoh­mann stell­te als Zwei­ter mit 4,60 m sei­ne per­sön­li­che Best­leis­tung ein, wäh­rend der Favo­rit Mül­ler mit 4,80 m siegte.