Kemnader Seelauf

Sie­ge und gute Plät­ze gab es für die Teilnehmer*innen des USC Bochum beim Kem­na­der See­lauf. Mit über einer Minu­te Vor­sprung sieg­te Oli­ver Brammen über 10 km mit 33:51 Minu­ten. Als Zwei­te been­de­te Jut­ta Pütt­mann den Haupt­lauf der Frau­en in 40:52 Minu­ten. Die Mann­schafts­wer­tung wur­den Jut­ta Pütt­mann; Vanes­sa Bartsch und Katha­ri­na Ide Zwei­te. Wei­te­re ers­te Plät­ze beleg­ten in den Alters­klas­sen: Vanes­sa Bartsch (W40/44:24 Min.), Kadri Tahi­ri (M55/42:06) und Joa­chim Lenz (M60/42:43). Die 12-jäh­ri­gen Schü­ler Jakob Pfis­ter (Bild­mit­te) und Con­sta­tin Frei­tag (l.) und Lorenz Gre­fen (r.) beleg­ten in ihren Jahr­gän­gen die Plät­ze eins bis drei. 

USC-Springerabend

Die Ein­wei­hung einer Stab­hoch­sprung­an­la­ge stand im Vor­der­grund des USC-Sprin­ger­abends. Stu­den­ti­sche Aus­bil­dung sowie Trai­ning und Wett­kampf hat­ten bei der über 20 Jah­re alten Mat­te einen star­ken Ver­schleiß hin­ter­las­sen, so dass die Anschaf­fung einer neu­en erfor­der­lich war. RUB und USC Bochum muss­ten für die 6 x 8 m gro­ße Mat­te bei den hohen Kos­ten tief „in die Tasche grei­fen“. Die erbrach­ten Leis­tun­gen hat­ten sich einer Ein­wei­hung als wür­dig erwie­sen. Mit 4,10 m setz­te sich die Glad­be­cke­rin Anne Ber­ger vor­über­ge­hend an die aktu­el­le Deut­sche Bes­ten­lis­te, dicht gefolgt von der Köl­ne­rin Cla­ra Rentz mit 4,00 m. Die bes­ten Leis­tun­gen im Hoch- und Weit­sprung erziel­te Cari­na Keil­mann vom USC Bochum. Sie über­quer­te 1,70 m und setz­te sich mit 5,65 m im Weit­sprung deut­lich von der Kon­kur­renz ab.

Cari­na Keilmann
Anne Ber­ger

Gelungener Werfer- und Läufertag in der Saison 2022

Rege Betrieb­sam­keit herrsch­te am 1. Mai wäh­rend des Wer­fer- und Läu­fer­tags des USC Bochum auf dem Uni­ver­si­täts­sport­platz. Vor allem die Jüngs­ten waren froh, dass sich nach der lan­gen Coro­na­pau­se wie­der mal eine Wett­kampf­ge­le­gen­heit bot. Das reich­hal­ti­ge Pro­gramm hat­te ein gro­ßes Inter­es­se gefun­den, so dass Akti­ve aus ver­schie­de­nen Ver­ei­nen West­deutsch­lands nach Bochum gekom­men waren. Da sogar Leicht­ath­le­ten aus den Nie­der­lan­den gemel­det waren, hat­te die Ver­an­stal­tung einen inter­na­tio­na­len „Anstrich“ bekom­men. Unter den vie­len bemer­kens­wer­ten Leis­tun­gen rag­ten die Wür­fe der Frau­en beson­ders her­vor. Die der­zeit in Deutsch­land füh­ren­de Kugel­sto­ße­rin vom TV Wat­ten­scheid, Julia Rit­ter, U18-Welt­meis­te­rin 2015, blieb mit 17,79 m zwar unter ihrer dies­jäh­ri­gen Best­leis­tung von 18,15 m, ver­bes­ser­te sich aber im Dis­kus­wurf von 53,58 m auf 56,87 m. In Glad­beck hat­te Kim Brün­ger vom USC Bochum im Speer­wurf 46,58 m erreicht, in Bochum stei­ger­te sie sich auf 47,22 m. Die 50-m-Mar­ke dürf­te in die­ser Sai­son aber noch zu über­tref­fen sein. Dies gelang der 17-jäh­ri­gen Mir­ja Lukas aus Coes­feld mit dem leich­te­ren Speer von 500 g mit 50,51 m. Die Schüler*innen der Jahr­gän­ge M/W10 und jün­ger waren stark ver­tre­ten. Vor allem die Mäd­chen erwie­sen sich in ihren Jahr­gän­gen als die Schnells­ten über 50 m: Rosa Lehm­küh­ler (W 10), 7,72 s, Sophia Lim­berg (M9), 8,99 s und Lena Strunz (W8), 9,68 s. Bei den Jun­gen sieg­te der 8‑jährige Anton Bas­tek mit 9,90 s. In der Alters­klas­se M50 erziel­te Marc Peters mit 10:07,13 Min. über 3000 m eine her­vor­ra­gen­de Zeit. Im Kugel­sto­ßen der Män­ner sieg­te Jan Oll­ech mit 11,83 m vor sei­nem Bru­der Marc. Dank der vie­len Helfer*innen aus dem eige­nen und den benach­bar­ten Ver­ei­nen konn­te sich der Vor­stand über eine gelun­ge­ne Ver­an­stal­tung freu­en. Die Ergeb­nis­se sind auf die­ser Sei­te des DLV ein­seh­bar. Alle Urkun­den ste­hen zum Selbst­druck hier zur Verfügung.

Julia Rit­ter und Kim Brünger

Persönliche Bestzeiten für Bochumer Läufer

Gleich drei Läufer*innen des USC star­te­ten mit per­sön­li­chen Best­leis­tun­gen in die­se Sai­son. Nach­dem Oli­ver Brammen sich nach Auf­ga­be des Tri­ath­lons für das Lau­fen ent­schie­den hat, geht es stän­dig berg­auf. Beim dies­jäh­ri­gen Ber­lin Halb­ma­ra­thon stei­ger­te er sich um zwei Minu­ten auf 1:11:22 Stun­den. Immer mehr Spaß am Lau­fen emp­fin­det Eli­as Kroll neben dem Fuß­ball­spie­len. Auf Anhieb erziel­te der 20-jäh­ri­ge auf der Halb­ma­ra­thon-Stre­cke bei sei­nem Debüt als Läu­fer als Zehn­ter des Gesamt­felds und Zwei­ter sei­nes Jahr­gangs bei wid­ri­gem Wet­ter in Köln-Königs­forst 1:22:19 Stun­den. Eine viel­ver­spre­chen­de Zeit, die mit gestei­ger­tem Trai­nings­pen­sum wesent­li­che Stei­ge­run­gen erwar­ten lässt. Sport­stu­den­tin und USC-Übungs­lei­te­rin Vere­na Vor­spohl absol­vier­te ihren bis­her ers­ten Lauf über 5 km beim Dort­mun­der Doit­Fast-Run und blieb mit 19:59 Minu­ten sogleich unter der 20-Minuten-Marke.

EM-Bronze für Mark Peters

Bron­ze für die Cross­mann­schaft des DLV v.l.: Nor­bert Schnei­der, Tho­mas Unger, Mark Peters

Es war äußerst schwer, sich in den gro­ßen und leis­tungs­star­ken Teil­neh­mer­fel­dern bei den Hal­len-Euro­pa­meis­ter­schaf­ten der Senio­ren im por­tu­gie­si­schen Bra­ga durch­zu­set­zen. Unter die­sem Aspekt sind die Ergeb­nis­se von Neu­zu­gang Mark Peters zu bewer­ten. Er hat­te für einen 8‑km-Cross­lauf, 800 und 3000 m gemel­det, ein kräf­te­zeh­ren­des Pro­gramm somit zu bewäl­ti­gen. Die größ­te Belas­tung ergab sich zum Auf­takt der Meis­ter­schaf­ten mit dem Cross­lauf, den der Bochu­mer als 16. mit 31:06 Minu­ten zurück­leg­te. Die Teil­nah­me hat­te sich gelohnt. Mit zwei wei­te­ren Läu­fern beleg­te die Mann­schaft des DLV den drit­ten Platz, und Mark Peters wur­de mit einer Bron­ze­me­dail­le deko­riert. In den bei­den fol­gen­den Wett­be­wer­ben war von der hohen Belas­tung auf dem Cross­ge­län­de mit 200 m Höhen­un­ter­schied nichts zu bemer­ken. Über 800 m blieb der USC-Ath­let mit 2:20,08 Minu­ten nur knapp über sei­ner Jah­res­best­zeit von 2021. Sehr gute 10:05,38 Minu­ten folg­ten noch über 3000 m. 

NRW-10km-Meisterschaften

Drei Bron­ze­me­dail­len und vie­le gute Plät­ze mel­den die Senio­ren­läu­fer des USC Bochum von den NRW-10-km-Meis­ter­schaf­ten in Müns­ter. Bron­ze gab es in der Mann­schafts­wer­tung der Alters­klas­se M 50/55 für Mark Peters, Kadi­ri Tahi­ri und Eck­art Förs­ter in 2:03:30 Stun­den. Die zwei­te Bron­ze­me­dail­le für den USC gewann Peter Mäder in der Alters­klas­se M65 mit 45:42 Minu­ten. Die wei­te­ren Ergeb­nis­se: Mark Peters (AK50): 6. 37:14 Min.; Kadri Tahi­ri (AK55): 4. 42:11 Min.; Eck­art Förs­ter (AK55): 5. 44:05 Min.; Rolf Gresch (AK55): 6. 45:38 Min.; Hel­mut Ruhr­mann (AK65): 6. 47:37 Minuten.

70. Geburtstag Wolfgang Mohr

Am 18. März fei­er­te Wolf­gang Mohr vom USC Bochum sei­nen 70. Geburts­tag. Der ehe­ma­li­ge Spit­zen-Stab­hoch­sprin­ger im DLV mit einer Best­leis­tung von 5,41 m ver­mit­telt sei­ne aus vie­len Wett­kämp­fen erwor­be­nen Erfah­run­gen seit 1990 dem Stab­hoch­sprung­nach­wuchs des USC. Mit gro­ßem Erfolg! Sei­ne von ihm betreu­ten Ath­le­ten gewan­nen vie­le Meis­ter­ti­tel auf west­fä­li­scher und west­deut­scher Ebe­ne. Sein erfolg­reichs­ter Schütz­ling war sein Sohn Mal­te, der 2003 als B‑Jugendlicher mit 4,70 m den Deut­schen Meis­ter­ti­tel gewann und sich zu einem Welt­klas­se­sprin­ger mit 5,91 m ent­wi­ckel­te. Sei­ne größ­ten Erfol­ge: zwei Sil­ber­me­dail­len bei Hal­len­welt­meis­ter­schaf­ten und sechs Deut­sche Meis­ter­ti­tel. Wolf­gang Mohr betreu­te mit dem USC-Nach­wuchs auch meh­re­re Jah­re als Lan­de­trai­ner die Kader­ath­le­ten des Fuß­ball- und Leicht­ath­le­tik-Ver­bands West­fa­len. Unter sei­ner Initia­ti­ve ent­wi­ckel­te sich Bochum zu einem Leis­tungs­schwer­punkt in West­fa­len. Gegen­wär­tig ist Hen­drik Hoh­mann (U20) Mohrs erfolg­reichs­ter Schütz­ling. In die­ser Sai­son gewann er als Jugend­li­cher den Hal­len-West­fa­len­ti­tel bei den Män­nern und die NRW-Meis­ter­schaft U20. Nach einer Best­leis­tung von 4,90 m sind 5,00 m „im Visier“. Für sei­nen erfolg­rei­chen und enga­gier­ten Ein­satz wur­de der Jubi­lar mit der Gol­de­nen Ehren­na­del des USC ausgezeichnet.

Deutsche Meisterschaften U20 in Sindelfingen

Stab­hoch­sprin­ger Hen­drik Hoh­mann vom USC Bochum beleg­te bei den Deut­schen U20-Meis­ter­schaf­ten in Sin­del­fin­gen den sechs­ten Platz. „Mit der bei die­ser Meis­ter­schaft über­sprun­ge­nen Höhe von 4,70 m, die er zum drit­ten Mal über­wäl­tig­te, hat Hen­drik sein Soll erfüllt. Da er zum jün­ge­ren Jahr­gang der Alters­klas­se U20 gehört, ist er im nächs­ten Jahr noch in die­ser Grup­pe start­be­rech­tigt. Bis dahin hat er noch wesent­li­che Stei­ge­rungs­mög­lich­kei­ten“, so Trai­ner Wolf­gang Mohr.

Hervorragender Saisoneinstieg 2022 der USC-Senioren

Mit schö­nen Erfol­gen star­te­te die von Peter Mäder betreu­te Senio­ren­grup­pe der USC-Lang­stre­cken­läu­fer in das Wett­kampf­jahr 2022 bei den Bert­li­cher Straßenläufen.

Beein­dru­ckend die von Neu­zu­gang Mark Peters erziel­te Zeit von 17:54 Minu­ten in der Alters­klas­se M50 über 5 km ! Am kom­men­den Wochen­en­de fliegt er nach Por­tu­gal, wo er an meh­re­ren Dis­zi­pli­nen bei der Senio­ren Hal­len-EM in Bra­ga teil­neh­men wird. Der zur Alters­klas­se M60 gehö­ren­de Joa­chim Lenz hat­te mit 15 km die längs­te Stre­cke gewählt, auf der er mit 1:07,07 Stun­den sieg­te. Am anschlie­ßen­den 5‑km-Lauf nah­men fünf Ath­le­ten des USC teil. In der AK55 sieg­te Kadri Tahi­ri mit 20:19 Min. Es folg­ten Eck­art Förs­ter als Drit­ter mit 21:45 Min. und Rolf Gresch als Fünf­ter mit 22:37 Minu­ten. Peter Mäder sieg­te in der AK 65 deut­lich in 22:11 Minu­ten mit einem Vor­sprung von vier Minuten.

 

NRW-Titel für Hendrik Hohmann

Nach dem Titel­ge­winn bei den West­fä­li­schen Hal­len­meis­ter­schaf­ten der Män­ner mit der per­sön­li­chen Best­leis­tung von 4,70 m ver­läuft die Sai­son für den 17-jäh­ri­gen Stab­hoch­sprin­ger Hen­drik Hoh­mann vom USC Bochum wei­ter­hin sehr erfolg­reich. Inzwi­schen stei­ger­te er sich auf 4,90 m und nahm dar­auf an den NRW-Hal­len­meis­ter­schaf­ten in Düs­sel­dorf teil. Der pro­blem­lo­sen Über­win­dung der Ein­stiegs­hö­he von 4,50 m folg­ten 4,70m, die erst im drit­ten Ver­such gemeis­tert wur­den. Hier­mit stand der Sieg fest. Hen­drik Hoh­mann (s. Bild­mit­te) hat­te den NRW-Titel in der Alters­klas­se U20 gewon­nen. Beson­ders freu­en konn­ten sich die ers­ten drei über Medail­len, die aus­nahms­wei­se neben den Urkun­den ver­ge­ben wurden.