Anne Schwedler Deutsche Seniorenmeisterin

Foto Lang und Lauf­la­den

Ihren bis­her größ­ten Erfolg fei­er­te Anne Schwed­ler vom USC Bochum mit dem Gewinn einer Gold- und einer Sil­ber­me­dail­le bei den Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten in Lei­ne­fel­de-Wor­bis. Die frü­he­re Stab­hoch­sprin­ge­rin, 2003 West­fä­li­sche Jugend­meis­te­rin in die­ser Dis­zi­plin, hat­te eine lang­jäh­ri­ge Betreu­ung von Schü­ler­grup­pen im Ver­ein für ein pro­fes­sio­nel­les Trai­ning auf­ge­ge­ben, um sich für die Teil­nah­me an Deut­schen Meis­ter­schaf­ten zu qua­li­fi­zie­ren. Dabei hat­te sie eine beson­de­re Ver­an­la­gung für den Lang­sprint ent­deckt. Ihre her­vor­ra­gen­de Hür­den­tech­nik ließ sich beson­ders gut in den 400-m-Hür­den­lauf ein­ar­bei­ten. Um der Gym­na­si­al­leh­re­rin eine Qua­li­fi­ka­ti­ons­mög­lich­keit für die­se sel­ten gelau­fe­ne Stre­cke zu ermög­li­chen, hat­te der USC die­sen Lauf an sei­nem Wer­fer- und Läu­fer­tag in sein Pro­gramm auf­ge­nom­men, bei dem sie die Norm deut­lich unter­bot. Mit drei Lauf­dis­zi­pli­nen hat­te die Bochu­me­rin sich ein umfang­rei­ches Pro­gramm für die DM auf­ge­bür­det, 400-m-Hür­den am Mor­gen, 400 m flach am frü­hen Nach­mit­tag und 200 m am fol­gen­den Tag. Ange­sichts der kal­ten und ungüns­ti­gen Wind­be­din­gun­gen war die Läu­fe­rin nicht nur mit den Plat­zie­run­gen sehr zufrie­den, son­dern auch mit den ver­gleichs­wei­se her­vor­ra­gen­den Zei­ten. Im 400-m-Hür­den­lauf sieg­te Anne Schwed­ler mit 69,48 Sekun­den, über 400 m wur­de sie Zwei­te in 64,55 Sekun­den. 28,53 Sekun­den über 200 m erga­ben Platz sie­ben. “Im 400-m-Hür­den­lauf  konn­te Anne wegen ihrer her­vor­ra­gen­den Tech­nik noch etwas Kraft für den nach­mit­tags anste­hen­den 400-m-Lauf spa­ren. Dort war auf­grund der Mel­de­leis­tun­gen ein har­ter Kampf um Platz zwei zu erwar­ten. Daher wähl­te sie eine ande­re Tak­tik und ist etwas vor­sich­ti­ger ange­lau­fen. Dafür konn­te sie aber mit einem star­ken Finish die ande­ren Mit­kon­kur­ren­tin­nen im Kampf um Sil­ber deut­lich auf Distanz hal­ten. Der lang­fris­ti­ge Trai­nings­auf­bau hat offen­sicht­lich gut funk­tio­niert, da Anne zum Sai­son­hö­he­punkt top­fit war”, lau­te­te das Fazit ihres Vaters und Trai­ners Wolf­gang.

Offene NRW- und Nordrhein-Meisterschaften

Bes­te Nord­rhein­west­fä­lin im Hoch­sprung der Frau­en mit 1,69 m war Cari­na Keil­mann (Bild) vom USC Bochum mit einem drit­ten Platz bei den Offe­nen NRW-Meis­ter­schaf­ten in Bot­trop. Vor ihr lagen eine Süd­afri­ka­ne­rin und eine Luxem­bur­ge­rin. Ein etwas zu schnel­les Anfangs­tem­po ver­hin­der­te eine noch bes­se­re Zeit für Sophia Rosen­berg über 5000 m. Trotz­dem ver­bes­ser­te sie sich als Sieb­te um 42 Sekun­den auf 18:06,28 Minu­ten. Anne Schwed­ler, der Alters­klas­se W35 ange­hö­rend, star­te­te zur Vor­be­rei­tung auf die Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten am kom­men­den Wochen­en­de über 400-m-Hür­den. Sie stei­ger­te sich auf 68,74 Sekun­den und gab im Ver­gleich zur wesent­lich jün­ge­ren Kon­kur­renz vor allem mit sehr guter Tech­nik ein gutes Bild ab.

Bei den Offe­nen Nord­rhein-Senio­ren­meis­ter­schaf­ten in Keve­la­er gewann Hel­mut Ruhr­mann den 1500-m-Lauf der Alters­klas­se M60 mit 5:44,47 Minu­ten. Über 800 m wur­de er in 2:40,98 Minu­ten Vier­ter.

DM-Erfolge für Hendrik Hohmann und Rodi Amin Issa

Mit sehr guten Plat­zie­run­gen und per­sön­li­chen Best­leis­tun­gen kehr­ten die bei­den Teil­neh­mer des USC Bochum von den Deut­schen U16-Meis­ter­schaf­ten aus Bre­men zurück. Da im 100-m-Lauf anstel­le der Vor­läu­fe sogleich Halb­fi­nals aus­ge­tra­gen wur­den, bedeu­te­te nur ein ers­ter Platz die siche­re Final­teil­nah­me. Dies gelang Rodi Amin Issa, der mit einem Kon­kur­ren­ten zeit­gleich auf Platz eins gesetzt wur­de. Im End­lauf stei­ger­te der Bochu­mer sich als Sieb­ter auf die per­sön­li­che Best­zeit von 11,38 Sekun­den. Unter dem Aspekt, dass das Stab­hoch­trai­ning bis­her im Vor­der­grund stand, ist die erreich­te Leis­tung und Plat­zie­rung im Sprint eine nicht erwar­te­te “Bei­ga­be”. Sen­sa­tio­nel­le Leis­tungs­stei­ge­run­gen sind vom Stab­hoch­sprin­ger Hen­drik Hoh­mann zu ver­mel­den. Nach­dem der 15-jäh­ri­ge mit Höhen um drei Meter in die Sai­son ein­ge­stie­gen war, stei­ger­te er sich in Soest um 60 cm auf 3,60 m und erfüll­te die Norm für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten. Dar­auf folg­te die NRW-Vize­meis­ter­schaft mit 3,90 m. Für die Teil­nah­me war jedoch eine Zusatz­leis­tung ver­langt, die er mit 12,33 m im Kugel­sto­ßen erfüllt hat­te. Das Ein­sprin­gen in Bre­men klapp­te nicht. Trai­ner Wolf­gang Mohr ver­zwei­fel­te. Sei­ne Erwar­tun­gen hat­ten einen Tief­punkt erreicht. Doch wider Erwar­ten wur­den alle Höhen bis ein­schließ­lich 4,00 m im ers­ten Ver­such über­sprun­gen, 4,10 m im zwei­ten. An der nächs­ten Höhe schei­ter­te Hen­drik. Den Ver­eins­re­kord des spä­te­ren Welt­klas­se­sprin­gers Mal­te Mohrs hat­te er um 20 cm über­bo­ten. Zwei Kon­kur­ren­ten waren noch über 4,15 m erfolg­reich, der Sie­ger über 4,20 m. Hen­drik Hoh­mann beleg­te somit den vier­ten Platz. Nur zehn Zen­ti­me­ter fehl­ten zum Gewinn des Titels.   

Persönliche Bestleistung für Hendrik Hohmann bei Ruhr Games 2019

Hen­drik Hoh­mann

Ner­ven­stär­ke zei­gen muss­ten die jugend­li­chen Stab­hoch­sprin­ger bei den Ruhr Games in Duis­burg. Ihre Dis­zi­plin war aus dem Sta­di­on in den Land­schafts­park aus­ge­la­gert, in dem die Wett­kämp­fe der Ruhr Games durch­ge­führt wur­den. Die Stab­hoch­sprung­an­la­ge war auf ein Gleis gelegt. In kur­zem Abstand par­al­lel zur Anlauf­bahn befand sich die Ram­pe für die Motor­ra­d­akro­ba­ten, die mit knat­tern­den und auf­heu­len­den Moto­ren für einen Höl­len­lärm sorg­ten. Unter die­sen Bedin­gun­gen muss­ten die Stab­hoch­sprin­ger die erfor­der­li­che Kon­zen­tra­ti­on auf­brin­gen. Dies gelang auch den 15-jäh­ri­gen Stab­hoch­sprin­gern des USC Bochum. Hen­drik Hoh­mann hat­te mit 3,60 m bereits zwei­mal die Norm für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten erfüllt. Er konn­te sich uner­war­tet sogar um 30 cm auf 3,90 m stei­gern, damit den Ver­eins­re­kord Mal­te Mohrs ein­stel­len und den zwei­ten Platz bele­gen. Der Sie­ger über­sprang 4,00 m und stell­te damit die deut­sche Jah­res­best­leis­tung der AK M15 ein. Die­ser Wett­be­werb, in dem Erik Osen­berg mit 3,00 m den sieb­ten Platz beleg­te, wur­de als NRW-Meis­ter­schaft gewer­tet.

Hen­drik Hoh­mann, Rodi Amin Issa, Mas­kott­chen “Ruhr James” und  Erik Osen­berg
Stab­hoch­sprung auf einem alten Gleis­bett

 

Kreismeisterschaften U14

Zwei der drei Titel für den USC gewan­nen unse­re Jüngs­ten bei den U14-Kreis­meis­ter­schaf­ten in Wat­ten­scheid. Der 8-jäh­ri­ge Janosch Ame­li sieg­te im Schlag­ball­wurf mit 23,50 m und wur­de Drit­ter mit jeweils 2,59 m im Weit­sprung und 10,26 s über 50 m. Wurf­stark erwies sich auch die 10-jäh­ri­ge Han­na Masch auf Platz 1 mit eben­falls 23,50 m. Im Hoch­sprung sieg­te erwar­tungs­ge­mäß Ama­lia Zoh (W 12) mit 1,37 m. Drei zwei­te Plät­ze beleg­te Lean­der Nig­ge­ling (M 11) mit 7,96 s über 50 m, im 800-m-Lauf (2:48,75 Min.) und Hoch­sprung (1,16 m). Zwei­mal Drit­ter wur­de er im Weit­sprung (3,86 m) und Schlag­ball­wurf (29,00 m). Lars Osen­berg (M 12) konn­te über 800 m mit 2:55,49 Min. und im Hoch­sprung mit 1,25 m zwei­te Plät­ze bele­gen. Mit 8,18 s über 50m lief Bran­don Lisk (M 9) als zwei­ter durchs Ziel. Den glei­chen Platz beleg­te Xacha­tur Vkhkryan (M 11) im Schlag­ball­wurf mit 29,50 m. Drit­te wur­den Con­stan­tin Frei­tag (M 9) im 800-m-Lauf in 3:06,02 Minu­ten und Weit­sprung mit 3,22 m sowie Felix Bitt­ner über 800 m in 2:59,22 Minu­ten.

Sie­ger­eh­rung Weit­sprung M9: 3. Platz — Con­stan­tin Frei­tag, 5. Platz — Bran­don Lisk (2. v. links)

 

Gold und Silber für USC bei NRW-Halbmarathonmeisterschaften

Per­sön­li­che Best­zei­ten waren bei Tem­pe­ra­tu­ren über 30 Grad in Duis­burg bei den Offe­nen NRW-Halb­ma­ra­thon­meis­ter­schaf­ten nicht zu erwar­ten. Läufer*innen und Betreu­er waren froh, wenn sie bzw. ihre Schütz­lin­ge nach 21,1 km das Ziel erreich­ten. Die Frau­en­mann­schaft des USC Bochum hielt durch und wur­de dafür  mit der Vize­meis­ter­schaft  in 4:32:07 Stun­den hin­ter dem Team von Rhein-Sieg belohnt. Sophia Rosen­berg star­te­te erst­mals bei einer Meis­ter­schaft und konn­te auf Anhieb die Bron­ze­me­dail­le gewin­nen. Mit 1:26:20 Stun­den blieb sie bei der Hit­ze nur andert­halb Minu­ten über ihrer Best­zeit,  die Sie­ge­rin sogar fünf Minu­ten. Die wei­te­ren drei Läu­fe­rin­nen des USC beleg­ten in ihren Alters­klas­sen Plät­ze 3 bis 6 und kamen somit alle aufs “Sie­ger­trepp­chen”: 6. Jani­ne Lins in der Haupt­klas­se der Frau­en mit 1:31:15 Std., 3. Sin­thu­ya Gös­mann, Alters­klas­se 30 mit 1:34:32 Std. und 6. Julia Schlü­ter, eben­falls AK 30, mit 1:38:28 Stun­den.

Auch alle fünf Senio­ren des USC zeig­ten Durch­hal­te­ver­mö­gen und erreich­ten bei der gro­ßen Hit­ze das Ziel. Sie wur­den in einer Zeit von 4:52:58 Stun­den  mit dem NRW-Titel in der Alters­klas­se M50/55 belohnt. In der Mann­schaft lie­fen Kadri Tahi­ri (AK50/1:35:26 Std.), Rolf Gresch AK55/1:36:33) und Joa­chim Lenz (AK55/1:40:59).

Wei­te­re Ergeb­nis­se: Joa­chim Roman­c­zyk (M65)  2:13:03; Prof. Dr. Tobi­as Schmidt-Wilcke (M45), 1:48:12 Stun­den.

Sin­thu­ya Gös­mann, Sophia Rosen­berg, Julia Schlü­ter Trai­ner Wolf­gang Pötschick, Jani­ne Lins

Bezirksmeisterschaften mit einigen Spitzenleistungen von USC-Teilnehmer*innen

Rodi Amin Issa
Rodi Amin Issa

Bei dem im Rah­men des Hohen­horst-Mee­tings in Reck­ling­hau­sen aus­ge­tra­ge­nen Bezirks­meis­ter­schaf­ten ab der Alters­klas­se U16 und älter gewann das 15-köp­fi­ge Team des USC Bochum sechs Titel. Von denen sind drei beson­ders her­vor­zu­he­ben. Die von ihrer Weit­sprun­gleis­tung von 5,42 m (Platz 2) ent­täusch­te Cari­na Keil­mann ließ sich im dar­auf fol­gen­den Hoch­sprung der Frau­en davon nicht ent­mu­ti­gen und stei­ger­te sich auf ihre per­sön­li­chen Best­leis­tung von 1,73 m. Der 15-jäh­ri­ge Hen­drik Hoh­mann, der als Sie­ger des Vor­laufs über 100 m mit 12,16 Sekun­den die dritt­schnells­te Zeit erreich­te, ver­zich­te­te zuguns­ten des Hoch­sprungs (2. mit 1,62 m) auf das Fina­le. Mit 3,60 im Stab­hoch­sprung wie­der­hol­te er die Qua­li­fi­ka­ti­ons­leis­tung für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten.       Auf­hor­chen ließ die nicht erwar­te­te 100-m-Zeit des 15-jäh­ri­gen Rodi Amin Issa, der im Debut auf die­ser Stre­cke im Vor­lauf 11,49 Sekun­den erreich­te und sich im Fina­le, eini­ge Meter vor dem Ziel mit seit­lich aus­ge­streck­ten Armen lau­fend, auf 11,39 Sekun­den stei­ger­te. Damit hat­te er meh­re­re Hun­derts­tel­se­kun­den “ver­schenkt”. Trotz­dem hat er sich deut­lich für die DM qua­li­fi­ziert. Wei­te­re Titel gewan­nen der 14-jäh­ri­ge Bjar­ne Braun im Stab­hoch­sprung mit 2,40 m und die Senio­ren­läu­fer Kadri Tahi­ri (AK 50/19:42,85 Min.) und Rolf Abels (AK 60/20:56,40). Knapp unter ihrer dies­jäh­ri­gen Best­leis­tung im Stab­hoch­sprung blieb Mari­ta Schul­te als Zwei­te mit 3,50 m.

Mari­ta Scghul­te und Cari­na Keil­mann
Rolf Abels und Kadri Tahi­ri

Fast voll­stän­dig ange­tre­ten war die 8-köp­fi­ge Stab­hoch­sprung­grup­pe Wolf­gang Mohrs. Fast alle erreich­ten per­sön­li­che Best­leis­tun­gen: W13: Char­lot­te Kün­zel (Platz 1), Isa­bel­le Becker (Platz 2); W12: Ama­lia Zoh (1.), alle 2,10 m. M14: Luis Rist (2., 2.20 m). Mari­ta Schul­te beleg­te mit 3,50 m Platz 2 bei den Frau­en. Wei­te­re Ergeb­nis­se: Män­ner: Maxi­mi­li­an Weiss, 100 m 11,94 s, 200 m 23,65 s. Frau­en: Syl­va­na Boh­nen­kamp, 100 m 12,89 s (Platz 5); Anne Schwed­ler, Weit­sprung 4,72 m (DM-Qua­li. W35), 100 m 13,76 s, 200 m 28,38 s. W13, 75 m: Char­lot­te Kün­zel 10,88 s; Isa­bel­le Becker 11,09 s; Eli­se Spohr 11,29 s. W12: Ama­lia Zoh, 75 m 11,12 s, Weit­sprung 3. 4,35 m.

Wolf­gang Mohr, Isa­bel­le Becker, Char­lot­te Kün­zel, Hen­drik Hoh­mann, Ama­lia Zoh, Rodi Amin Issa, Luis Rist, Bjar­ne Braun
Bjar­ne Braun

13 USC-Siege beim Weitsprung-Cup des VfL Bochum

Cari­na Keil­mann

Mit guter Betei­li­gung des USC fand der Weit­sprung-Cup des VfL Bochum auf der Leicht­ath­le­tik­an­la­ge am Ruhr­sta­di­on statt. Wie gewöhn­lich wur­den die Zei­ten der Sprints durch Gegen­wind beein­träch­tigt. Die Mäd­chen des Jahr­gangs W15 hat­ten z. B. gegen 3,1 m/sec. Wind­stär­ke anzu­kämp­fen. Die bes­te Leis­tung unse­rer Teilnehmer*innen erziel­te Cari­na Keil­mann im Weit­sprung der Frau­en mit 5,69 m. Ins­ge­samt wur­den drei­zehn ers­te Plät­ze belegt. Der 11-jäh­ri­ge Lean­der Nig­ge­ling war mit drei Sie­gen unser erfolg­reichs­ter Teil­neh­mer: Weit­sprung 3,92 m, Schlag­ball­wurf 36,50 m und 800 m 2:55,51 Minu­ten.

Wei­te­re Sie­ge: Syl­va­na Boh­nen­kamp, 200 m Frau­en: 26,74 Sek. Erik Osen­berg, 100 m M15: 13,39 Sek. Lot­ta Win­se, Hoch­sprung W15: 1,42 m. Lea Bar­tel­mai, 100 m W15: 14,40 Sek. Asa­la El-Cha­kif, Weit­sprung W14: 4,32 m, 1 cm vor Arn­a­ra Barth, 4,31 m. Maja Eslm­looy, 100 m W14: 15,29 Sek. Han­na Masche, Schlag­ball­wurf W10: 29,50 m. Mari­sa Dür­re, 50 m W10: 8.30 Sek. Bran­don Lisk, 50 m M9: 8,39 Sek.

Bran­don Lisk

Syl­va­na Boh­nen­kamp

Asa­la El-Cha­kif

Mari­sa Dür­re

Erik Osen­berg

Lea Bar­tel­mai

Bran­don Lisk

Lean­der Nig­ge­ling
       

 

DM-Qualifikation für Hendrik Hohmann im Stabhochsprung

Hen­drik Hoh­mann

Zufrie­den äußer­te sich Trai­ner Wolf­gang Mohr über die beim Soes­ter Stab­hoch­sprung-Fes­ti­val erreich­ten Ergeb­nis­se sei­ner Schütz­lin­ge. Aus sei­ner Nach­wuchs­grup­pe erziel­te der 15-jäh­ri­ge Hen­drik Hoh­mann (Bild) mit 3,60 m die bes­te Leis­tung. Er stei­ger­te sich um fast 60 cm und qua­li­fi­zier­te sich für die Deut­schen Jugend-U16-Meis­ter­schaf­ten in Bre­men. Die zusätz­lich gefor­der­te Norm außer­halb des Dis­zi­plin­blocks Sprung hat­te er bereits im Kugel­sto­ßen mit 12,33 m erreicht. Erik Osen­berg übrsprang 2,90 m, Rodi Amin Issa (bei­de M15) 2,70 m. Um jeweils 30 cm ver­bes­ser­ten sich Bjar­ne Braun (M14) auf 2,30 m und Isa­bel­le Becker (W13) auf 1,90 m. 

Neun Westfalentitel für USC-Senioren

Reich mit Medail­len deko­riert kehr­ten unse­re Teil­neh­mer von den Offe­nen Senio­ren-Meis­ter­schaf­ten aus Glad­beck zurück. Eini­ge mute­ten sich ein umfang­rei­ches Pro­gramm zu. So Anne Schwed­ler (W35) und Jan Bus­se (M30),  die jeweils über 100, 200 und 400 m an den Start gin­gen und gewan­nen. “Anne erreich­te hier­mit  auch drei Nor­men für die Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten. Dabei gelang ihr in ihrem ers­ten 400-m-Lauf, die letzt­jäh­ri­ge Vier­te der Senio­ren-DM über die­se Stre­cke knapp zu schla­gen”, berich­te­te Trai­ner und Vater Annes, Wolf­gang Schwed­ler. Sie erreich­te über 100 m 13,82 Sek., 200 m 28,36 Sek. und 400 m 64,47 Sekun­den. Die Ergeb­nis­se Jan Bus­ses: 12,22 Sek., 24,61 Sek. und 54,87 Sek. Die Sprint­zei­ten wur­den durch Gegen­wind stark beein­träch­tigt. Jeweils zwei­mal star­te­ten Rai­mund Oli­vi­er und Hel­mut Ruhr­mann (bei­de M60). Nach­dem Oli­vi­er den 800-m-Lauf  in 2:36,11 Minu­ten vor Ruhr­mann (2:45,54) gewon­nen hat­te, sieg­te er auch über 400 m mit 66,05 Sekun­den und qua­li­fi­zier­te sich auf bei­den Stre­cken eben­falls für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten. Hel­mut Ruhr­mann bewies sei­ne gute Ver­fas­sung, indem er sich knapp drei Stun­den  nach dem 800-m-Lauf  den Titel mit 5:55,87 Minu­ten über 1500 m sicher­te. Eine Bron­ze­me­dail­le gewann Kadri Tahi­ri (M50) über die glei­che Distanz in 5:12,35 Minu­ten. Das Auf­ge­bot des USC gewann ins­ge­samt neun Gold- und je eine Sil­ber- und Bron­ze­me­dail­le.

 

Anne Schwed­ler u. Jan Bus­se
Rai­mund Oli­vi­er
Hel­mut Ruhr­mann