Gold und Silber für USC bei NRW-Halbmarathonmeisterschaften

Per­sön­li­che Best­zei­ten waren bei Tem­pe­ra­tu­ren über 30 Grad in Duis­burg bei den Offe­nen NRW-Halb­ma­ra­thon­meis­ter­schaf­ten nicht zu erwar­ten. Läufer*innen und Betreu­er waren froh, wenn sie bzw. ihre Schütz­lin­ge nach 21,1 km das Ziel erreich­ten. Die Frau­en­mann­schaft des USC Bochum hielt durch und wur­de dafür  mit der Vize­meis­ter­schaft  in 4:32:07 Stun­den hin­ter dem Team von Rhein-Sieg belohnt. Sophia Rosen­berg star­te­te erst­mals bei einer Meis­ter­schaft und konn­te auf Anhieb die Bron­ze­me­dail­le gewin­nen. Mit 1:26:20 Stun­den blieb sie bei der Hit­ze nur andert­halb Minu­ten über ihrer Best­zeit,  die Sie­ge­rin sogar fünf Minu­ten. Die wei­te­ren drei Läu­fe­rin­nen des USC beleg­ten in ihren Alters­klas­sen Plät­ze 3 bis 6 und kamen somit alle aufs “Sie­ger­trepp­chen”: 6. Jani­ne Lins in der Haupt­klas­se der Frau­en mit 1:31:15 Std., 3. Sin­thu­ya Gös­mann, Alters­klas­se 30 mit 1:34:32 Std. und 6. Julia Schlü­ter, eben­falls AK 30, mit 1:38:28 Stun­den.

Auch alle fünf Senio­ren des USC zeig­ten Durch­hal­te­ver­mö­gen und erreich­ten bei der gro­ßen Hit­ze das Ziel. Sie wur­den in einer Zeit von 4:52:58 Stun­den  mit dem NRW-Titel in der Alters­klas­se M50/55 belohnt. In der Mann­schaft lie­fen Kadri Tahi­ri (AK50/1:35:26 Std.), Rolf Gresch AK55/1:36:33) und Joa­chim Lenz (AK55/1:40:59).

Wei­te­re Ergeb­nis­se: Joa­chim Roman­c­zyk (M65)  2:13:03; Prof. Dr. Tobi­as Schmidt-Wilcke (M45), 1:48:12 Stun­den.

Sin­thu­ya Gös­mann, Sophia Rosen­berg, Julia Schlü­ter Trai­ner Wolf­gang Pötschick, Jani­ne Lins

Bezirksmeisterschaften mit einigen Spitzenleistungen von USC-Teilnehmer*innen

Rodi Amin Issa
Rodi Amin Issa

Bei dem im Rah­men des Hohen­horst-Mee­tings in Reck­ling­hau­sen aus­ge­tra­ge­nen Bezirks­meis­ter­schaf­ten ab der Alters­klas­se U16 und älter gewann das 15-köp­fi­ge Team des USC Bochum sechs Titel. Von denen sind drei beson­ders her­vor­zu­he­ben. Die von ihrer Weit­sprun­gleis­tung von 5,42 m (Platz 2) ent­täusch­te Cari­na Keil­mann ließ sich im dar­auf fol­gen­den Hoch­sprung der Frau­en davon nicht ent­mu­ti­gen und stei­ger­te sich auf ihre per­sön­li­chen Best­leis­tung von 1,73 m. Der 15-jäh­ri­ge Hen­drik Hoh­mann, der als Sie­ger des Vor­laufs über 100 m mit 12,16 Sekun­den die dritt­schnells­te Zeit erreich­te, ver­zich­te­te zuguns­ten des Hoch­sprungs (2. mit 1,62 m) auf das Fina­le. Mit 3,60 im Stab­hoch­sprung wie­der­hol­te er die Qua­li­fi­ka­ti­ons­leis­tung für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten.       Auf­hor­chen ließ die nicht erwar­te­te 100-m-Zeit des 15-jäh­ri­gen Rodi Amin Issa, der im Debut auf die­ser Stre­cke im Vor­lauf 11,49 Sekun­den erreich­te und sich im Fina­le, eini­ge Meter vor dem Ziel mit seit­lich aus­ge­streck­ten Armen lau­fend, auf 11,39 Sekun­den stei­ger­te. Damit hat­te er meh­re­re Hun­derts­tel­se­kun­den “ver­schenkt”. Trotz­dem hat er sich deut­lich für die DM qua­li­fi­ziert. Wei­te­re Titel gewan­nen der 14-jäh­ri­ge Bjar­ne Braun im Stab­hoch­sprung mit 2,40 m und die Senio­ren­läu­fer Kadri Tahi­ri (AK 50/19:42,85 Min.) und Rolf Abels (AK 60/20:56,40). Knapp unter ihrer dies­jäh­ri­gen Best­leis­tung im Stab­hoch­sprung blieb Mari­ta Schul­te als Zwei­te mit 3,50 m.

Mari­ta Scghul­te und Cari­na Keil­mann
Rolf Abels und Kadri Tahi­ri

Fast voll­stän­dig ange­tre­ten war die 8-köp­fi­ge Stab­hoch­sprung­grup­pe Wolf­gang Mohrs. Fast alle erreich­ten per­sön­li­che Best­leis­tun­gen: W13: Char­lot­te Kün­zel (Platz 1), Isa­bel­le Becker (Platz 2); W12: Ama­lia Zoh (1.), alle 2,10 m. M14: Luis Rist (2., 2.20 m). Mari­ta Schul­te beleg­te mit 3,50 m Platz 2 bei den Frau­en. Wei­te­re Ergeb­nis­se: Män­ner: Maxi­mi­li­an Weiss, 100 m 11,94 s, 200 m 23,65 s. Frau­en: Syl­va­na Boh­nen­kamp, 100 m 12,89 s (Platz 5); Anne Schwed­ler, Weit­sprung 4,72 m (DM-Qua­li. W35), 100 m 13,76 s, 200 m 28,38 s. W13, 75 m: Char­lot­te Kün­zel 10,88 s; Isa­bel­le Becker 11,09 s; Eli­se Spohr 11,29 s. W12: Ama­lia Zoh, 75 m 11,12 s, Weit­sprung 3. 4,35 m.

Wolf­gang Mohr, Isa­bel­le Becker, Char­lot­te Kün­zel, Hen­drik Hoh­mann, Ama­lia Zoh, Rodi Amin Issa, Luis Rist, Bjar­ne Braun
Bjar­ne Braun

13 USC-Siege beim Weitsprung-Cup des VfL Bochum

Cari­na Keil­mann

Mit guter Betei­li­gung des USC fand der Weit­sprung-Cup des VfL Bochum auf der Leicht­ath­le­tik­an­la­ge am Ruhr­sta­di­on statt. Wie gewöhn­lich wur­den die Zei­ten der Sprints durch Gegen­wind beein­träch­tigt. Die Mäd­chen des Jahr­gangs W15 hat­ten z. B. gegen 3,1 m/sec. Wind­stär­ke anzu­kämp­fen. Die bes­te Leis­tung unse­rer Teilnehmer*innen erziel­te Cari­na Keil­mann im Weit­sprung der Frau­en mit 5,69 m. Ins­ge­samt wur­den drei­zehn ers­te Plät­ze belegt. Der 11-jäh­ri­ge Lean­der Nig­ge­ling war mit drei Sie­gen unser erfolg­reichs­ter Teil­neh­mer: Weit­sprung 3,92 m, Schlag­ball­wurf 36,50 m und 800 m 2:55,51 Minu­ten.

Wei­te­re Sie­ge: Syl­va­na Boh­nen­kamp, 200 m Frau­en: 26,74 Sek. Erik Osen­berg, 100 m M15: 13,39 Sek. Lot­ta Win­se, Hoch­sprung W15: 1,42 m. Lea Bar­tel­mai, 100 m W15: 14,40 Sek. Asa­la El-Cha­kif, Weit­sprung W14: 4,32 m, 1 cm vor Arn­a­ra Barth, 4,31 m. Maja Eslm­looy, 100 m W14: 15,29 Sek. Han­na Masche, Schlag­ball­wurf W10: 29,50 m. Mari­sa Dür­re, 50 m W10: 8.30 Sek. Bran­don Lisk, 50 m M9: 8,39 Sek.

Bran­don Lisk

Syl­va­na Boh­nen­kamp

Asa­la El-Cha­kif

Mari­sa Dür­re

Erik Osen­berg

Lea Bar­tel­mai

Bran­don Lisk

Lean­der Nig­ge­ling
       

 

Neun Westfalentitel für USC-Senioren

Reich mit Medail­len deko­riert kehr­ten unse­re Teil­neh­mer von den Offe­nen Senio­ren-Meis­ter­schaf­ten aus Glad­beck zurück. Eini­ge mute­ten sich ein umfang­rei­ches Pro­gramm zu. So Anne Schwed­ler (W35) und Jan Bus­se (M30),  die jeweils über 100, 200 und 400 m an den Start gin­gen und gewan­nen. “Anne erreich­te hier­mit  auch drei Nor­men für die Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten. Dabei gelang ihr in ihrem ers­ten 400-m-Lauf, die letzt­jäh­ri­ge Vier­te der Senio­ren-DM über die­se Stre­cke knapp zu schla­gen”, berich­te­te Trai­ner und Vater Annes, Wolf­gang Schwed­ler. Sie erreich­te über 100 m 13,82 Sek., 200 m 28,36 Sek. und 400 m 64,47 Sekun­den. Die Ergeb­nis­se Jan Bus­ses: 12,22 Sek., 24,61 Sek. und 54,87 Sek. Die Sprint­zei­ten wur­den durch Gegen­wind stark beein­träch­tigt. Jeweils zwei­mal star­te­ten Rai­mund Oli­vi­er und Hel­mut Ruhr­mann (bei­de M60). Nach­dem Oli­vi­er den 800-m-Lauf  in 2:36,11 Minu­ten vor Ruhr­mann (2:45,54) gewon­nen hat­te, sieg­te er auch über 400 m mit 66,05 Sekun­den und qua­li­fi­zier­te sich auf bei­den Stre­cken eben­falls für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten. Hel­mut Ruhr­mann bewies sei­ne gute Ver­fas­sung, indem er sich knapp drei Stun­den  nach dem 800-m-Lauf  den Titel mit 5:55,87 Minu­ten über 1500 m sicher­te. Eine Bron­ze­me­dail­le gewann Kadri Tahi­ri (M50) über die glei­che Distanz in 5:12,35 Minu­ten. Das Auf­ge­bot des USC gewann ins­ge­samt neun Gold- und je eine Sil­ber- und Bron­ze­me­dail­le.

 

Anne Schwed­ler u. Jan Bus­se
Rai­mund Oli­vi­er
Hel­mut Ruhr­mann

Vereinsrekord für Amalia Zoh und Platz 1 in der Deutschen Bestenliste

Die her­aus­ra­gen­de Ein­zel­leis­tung unse­rer nur neun­köp­fi­gen Grup­pe bei den Kreis-Mehr­kampf-Meis­ter­schaf­ten in Wit­ten erziel­te die 12-jäh­ri­ge Ama­lia Zoh im Hoch­sprung. Mit 1,48 m über­bot sie den bis­he­ri­gen Ver­eins­re­kord ihres Jahr­gangs um fünf Zen­ti­me­ter. Mit die­ser Leis­tung hat sie nicht nur den seit 17 Jah­ren bestehen­den Rekord über­bo­ten, son­dern sie konn­te sich damit sogar auf Platz 1 der aktu­el­len Deut­schen Bes­ten­lis­te schie­ben. Bis­her führ­te Daria Dun­ke aus Winen­den mit 1,44 m. Mit dem zwei­ten Platz im Vier­kampf mit 1657 Punk­ten war sie auch die erfolg­reichs­te Teil­neh­me­rin des USC. Neben dem Hoch­sprung erziel­te sie fol­gen­de Ein­zel­leis­tun­gen: 75 m 11,12 Sek., Weit­sprung 3,90 m und Ball­wurf 23,00 m. Sei­nen ers­ten Block­wett­kampf in der Kate­go­rie Wurf absol­vier­te Erik Osen­berg (M15) eben­falls als Zwei­ter. Als Drit­ter konn­te sich der 9-jäh­ri­ge Bran­don Lisk mit 777 Punk­ten im Drei­kampf plat­zie­ren: 50 m 8,29 Sek., Weit­sprung 3,20 m, Schlag­ball­wurf 20,00 m. Beson­ders erfreu­lich, dass im Mann­schafts-Vier­kampf WJ U14 ein USC-Team auf Platz vier in der Beset­zung Ama­lia Zoh, Char­lot­te Kün­zel, Isa­bel­le Becker Ida Tiem und Sophie Hoh­mann in die Wer­tung kam.

Sophia Rosenberg siegt beim Kemnader Seelauf

Erfolg­reich nah­men Läufer*innen unse­res Ver­eins am Kem­nader See­lauf teil. Die Brü­der Arnim und Lenn­art Gro­the über­nah­men die Auf­ga­be als Tem­po­ma­cher und zogen Sophia Rosen­berg (Bild) und Sin­thu­ya Gös­mann zu guten Zei­ten über 10 km. Sophia blieb als Sie­ge­rin der Frau­en mit per­sön­li­cher Best­zeit von 36:58 Minu­ten unter der 37-Minu­ten-Mar­ke, Sin­thu­ya als Drit­te eben­falls in per­sön­li­cher Best­zeit mit 39:36 unter 40 Minu­ten. Als Ers­ter sei­ner Alters­klas­se M60 lief Hel­mut Ruhr­mann mit 42:57 Minu­ten durchs Ziel. Lean­der Nig­ge­ling-Tsachoua gewann den Lauf der 11-jäh­ri­gen Schü­ler. In der Alters­klas­se W15 wur­de Lot­ta Win­se Zwei­te vor Lea Bar­tel­mai. Zwei­te wur­de auch die 13-jäh­ri­ge Linell Ata.

 

Einmal Gold und zweimal Bronze für USC bei NRW-Langstaffelmeisterschaften

Drei gemel­de­te Staf­feln und drei Medail­len. Mit die­ser Bilanz kehr­ten die Läu­fer des USC Bochum über­glück­lich von den NRW-Lang­staf­fel­meis­ter­schaf­ten aus Iser­lohn zurück. Den Anfang mach­ten die Män­ner über 4 x400 m in der Beset­zung Maxi­mi­li­an Weiss, Jan Bus­se, Phil­ip Slü­ter und Tom Gie­se mit dem Gewinn der Bron­ze­me­dail­le in 3:35,36 Minu­ten. “Unse­re Staf­fel erreich­te mit dem drit­ten Platz uner­war­tet ihre bis­her bes­te Plat­zie­rung. Dabei konn­te Tom Gie­se sei­ne über­ra­gen­de Form mit einer 50er-Schluss­run­de unter Beweis stel­len”, berich­te­te Trai­ner Wolf­gang Schwed­ler. Die 3 x 1000-m-Staf­fel mit Arnim Gro­the, Juli­us Zachow und Georg Gel­ler ver­lief äußerst span­nend. “Mit einem sehr star­ken Lauf brach­te Juli­us Zachow unse­re Staf­fel sogar uner­war­tet in Füh­rung”, schil­der­te Trai­ner Wolf­gang Pötschick den Ver­lauf. “Doch der Vor­sprung konn­te nicht gehal­ten wer­den, und am Ende ergab sich hin­ter dem TV Wat­ten­scheid und der Sport­hoch­schu­le Köln ein drit­ter Platz, mit dem wir sehr zufrie­den sind.”  7:54,57 Minu­ten wur­den erreicht. Als letz­ter Wett­be­werb stan­den die 3 x 1.000 m der Senio­ren mit Rai­mund Oli­vi­er, Rolf Abels und Peter Mäder auf dem Pro­gramm, die mit dem Sieg in der Alters­klas­se 60 den erwar­te­ten Abschluss der Meis­ter­schaf­ten fan­den. ” Nach 10:50,86 Minu­ten hat­ten wir zum drit­ten Mal in Fol­ge den Titel des NRW-Meis­ters der AK M60 mit nach Hau­se neh­men kön­nen”, so Peter Mäder.

 

Runder Geburtstag von Detlef Kleefeld

Am 12. Mai fei­er­te Det­lef Klee­feld vom USC Bochum sei­nen 70. Geburts­tag. Er kann auf eine erfolg­rei­che Kar­rie­re als akti­ver Leicht­ath­let, Trai­ner und Funk­tio­när zurück­bli­cken. Als Jugend­li­cher gewann er zwei Deut­sche und 17 West­fa­len­ti­tel. Nach sei­ner akti­ven Lauf­bahn wid­me­te er sich enga­giert der Nach­wuchs­för­de­rung — mit gro­ßem Erfolg! Schü­ler und Jugend­li­che gewan­nen Deut­sche Meis­ter­ti­tel und führ­ten Deut­sche Bes­ten­lis­ten an. Als Mit­ar­bei­ter beim Sport- und Bäder­amt der Stadt Bochum war er maß­geb­lich an der Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung von Inter­na­tio­na­len und Deut­schen Meis­ter­schaf­ten betei­ligt. Dar­über hin­aus über­nahm er Funk­tio­närs­auf­ga­ben im Kreis-LA-Aus­schuss und im Stadt­sport­bund Bochum. Auch nach sei­ner Pen­sio­nie­rung 2014 betreut er noch erfolg­reich Leicht­ath­le­tik­ta­len­te beim USC Bochum. Für sein ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment wur­de Klee­feld im Herbst des letz­ten Jah­ren vom FLVW Kreis Bochum aus­ge­zeich­net. In der anläss­lich der Ehren­amts­fei­er her­aus­ge­ge­be­nen Bro­schü­re schließt die Lau­da­tio mit fol­gen­den Sät­zen: “Mit Det­lef Klee­feld wird eine aner­kann­te und geschätz­te Per­sön­lich­keit geehrt, die sich als Mann der soge­nann­ten ‘zwei­ten Rei­he’ bewusst nie in den Vor­der­grund stellt bzw. gestellt hat. Er hat mit sei­nem uner­müd­li­chen per­sön­li­chen Enga­ge­ment nach­hal­ti­ge Impul­se gesetzt, den Bekannt­heits­grad und die Attrak­ti­vi­tät der Stadt Bochum als einen wich­ti­gen Sportstand­ort Deutsch­lands zu erhal­ten bzw. zu stei­gern. Dies wur­de auch durch zahl­rei­che Ehrun­gen auf DLV- und FLVW-Ebe­ne aner­kannt.”

Peter Mäder NRW-Vizemeister 10 000 m

Peter Mäder

Bei den Offe­nen NRW-Meis­ter­schaf­ten über 10 000 m in Neuss  beleg­te Peter Mäder in der Alters­klas­se M60 mit 41:05,58 Minu­ten den zwei­ten Platz. Er selbst berich­tet über den Ver­lauf des Ren­nens: “Bei noch tro­cke­nem Wet­ter konn­te ich mich in der AK M 60 gleich auf Rang 2 ein­rei­hen. Die 5.000-m-Marke wur­de nach 20:13 min. pas­siert. Danach schlu­gen die Wit­te­rungs­be­din­gun­gen aber extrem um. Sturm­bö­en, Hagel- und Regen­schau­er feg­ten über die Anla­ge und beu­tel­ten die Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten. Es war ein­fach nur noch wider­lich.”

USC-Läufer- und Werfertag ein voller Erfolg

Beein­dru­ckend, wie Kin­der glück­lich mit ihren Urkun­den den Uni­ver­si­täts­sport­platz ver­lie­ßen”, mein­te ein pro­mi­nen­ter Teil­neh­mer am Läu­fer- und Wer­fer­tag des USC Bochum, “eine Wer­bung für die Leicht­ath­le­tik.” Dies wird auch durch die ste­tig stei­gen­den Teil­neh­mer­zah­len der all­jähr­li­chen Ver­an­stal­tung am 1. Mai bestä­tigt, die in die­sem Jahr mit 280 aus 38 Ver­ei­nen mit 587 Starts ein Rekord­ergeb­nis erziel­te. Das Inter­es­see war so groß dass nicht alle Mel­dun­gen ange­nom­men wer­den konn­ten. Orga­ni­sa­tor Chris­ti­an Osen­berg gelang es, mit Ulrich Schil­ling, Annet­te Ber­key und Jür­gen Kro­ni­ger im Wett­kampf­bü­ro sowie  vie­len Hel­fern das Rie­sen­pro­gramm nach Zeit­plan durch­zu­füh­ren. “Wir über­le­gen, ob wir die­se Ver­an­stal­tung in der jet­zi­gen Form wei­ter­hin durch­füh­ren kön­nen, zumal es immer wie­der sehr schwie­rig ist, geeig­ne­te Helfer*innen zu fin­den”, mein­te Osen­berg.

Julia Rit­ter TV Wat­ten­scheid 01

Der Tag begann bei neb­lig-trü­bem Wet­ter mit 8 Grad. Erst gegen 14 Uhr zeig­te sich die Son­ne. Es gab vie­le her­vor­ra­gen­de Leis­tun­gen, von denen nur eini­ge hier erwähnt wer­den kön­nen. Julia Rit­ter vom TV Wat­ten­scheid, ehe­ma­li­ge Welt­meis­te­rin U18 im Kugel­sto­ßen, erziel­te in die­ser Dis­zi­plin mit 16,29 m (Platz 2 in der Aktu­el­len Deut­schen Bes­ten­lis­te) und 55,05 m im Dis­kus­wer­fen die bes­ten Wurf­er­geb­nis­se.

Kim Brün­ger (USC) ver­fehl­te die Qua­li­fi­ka­ti­on für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten mit 44,83 m nur um 17 cm. Bei den Män­nern domi­nier­te Leo­nid Eki­mov (Lan­strop) mit 17,45 m im Kugel­sto­ßen. Am höchs­ten im Stab­hoch­sprung sprang Juli­an Meu­rer (Gräfeling/Bayern) mit 4,73 m, gefolgt von den Wat­ten­schei­dern Jan Olech und Anders Kas­per  mit jeweils 4,53 m. Bei den Frau­en sieg­te Mari­ta Schul­te (USC) mit 3,53 m. Über 3000 m domi­nier­te Arnim Gro­the (USC) mit per­sön­li­cher Best­zeit von 8:50,87 Minu­ten, bei den Frau­en Sophia Rosen­berg (USC) mit 10:16,14 Minu­ten. Im 400-m-Lauf blieb Tom Gie­se (USC) mit 50,75 Sekun­den nur knapp über der 50-Skun­den-Gren­ze. Schnells­te Sprin­te­rin war Syl­va­na Boh­nen­kamp (USC), die über 100 m mit 12,89 Sek. erst­mals die 13-Sekun­den-Mar­ke unter­bot und über 200 m in 26,32 Sekun­den erziel­te. In dem zum ers­ten Mal ange­bo­te­nen 400-m-Hür­den­lauf qua­li­fi­zier­te sich Anne Schwed­ler (W30/USC) mit 69,16 Sekun­den für die Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten. Beson­ders erfreu­lich, dass 85 Teilnehmer*innen unse­res Ver­eins an der hei­mi­schen Ver­an­stal­tung teil­nah­men.

Wei­te­re Ergeb­nis­se aus USC-Sicht: M8: 1. Paul Eis­le­be, 50 m: 9,50 Sek. 1. Weit­sprung: 3,00 m. M9: 2. Bran­don Lisk, 50 m: 8,47 Sek. 1. Con­stan­tin Frei­tag, 800 m: 3:15,85 Min. 3. 50 m: 8,88. 3. Weit­sprung: 3,45 m 1. Ben Weiß­pfen­nig, Ball: 26,5 m. M10: 2. Felix Bitt­ner, Weit­sprung: 3,62 m. 3. 50 m: 8,26.  M11: 1. Lean­der Nig­ge­ling, Weit­sprung: 3,96 m, 2. 800 m: 2:50,65 Min. 1. Jan Weiß­pfen­nig, Ball: 37,5 m. 2. 800 m: 3:35,33 Min.  M12: 2. Lars Osen­berg, 75 m: 11,71. 2. Speer: 14,19 m. 2. Kugel: 5,33 m. 3. Ball: 31,50 m. 1. Paul Schae­fer, Kugel: 5,39 m. M14: 1. Bjar­ne Braun, Stab­hoch: 1,93 m. 2. Jim Ber­hei­de, Stab­hoch: 1,83 m. M15: 2. Hen­drik Hoh­mann, Kugel: 12,33 m. 3. Stab­hoch: 2,83 m. 2. Rodi Amin Issa, Stab­hoch: 2,93 m. Män­ner: 2. Jakob Schuh­mann, 100 m: 11,75. 3. Jonas Ruben, 100 m: 12,34. 3. Jan Bus­se, 400 m: 53,75. 2. Juli­us Zachow, 3000 m: 9:25,38 Min.

W8: 3. Han­na Glück, Weit­sprung: 2,70 m. W9: 1. Car­la Tomp­son, Ball: 15,00 m. 2. Weit­sprung: 2,53 m. W103. Han­na Masche, Ball: 20,00 m; 4. Mari­sa Dür­re, 50 m: 8,61. W11: 2. Ken­dra Fuchs, 800 m: 3:12,46 Min. Gre­ta Zim­mer­mann, Ball: 21,00 m. W12: 1. Ama­lia Zoh, Stab­hoch: 1,93 m. 2. 75 m: 11,45. 2. Mile­na Eslam­looy, 300 m: 56,15. W13: 1. Han­nah Kra­mer, 300 m: 50,96. 2. Char­lot­te Kün­zel, Stab­hoch: 1,83 m. 2. 75 m: 10,99. 1. Lui­se Horen­kamp, 800 m: 3:02,65. 3. Sophie Hoh­mann, 75 m: 11,30.  W14: 1. Ana­ra Barth, 800 m: 2:52,19.   W 15: 3. Lil­li Rich­ter, 100m: 13,90; 1. Lot­ta Win­se, 800 m: 2:54,17 Min. 2. Jule Steu­del, 800 m: 2:56,15 Min.  3. Kugel: 7,58 m. U20: 2. Afna Oppung, Speer: 20,97 m. 3. Brit Schmidt, Speer: 2024 m. Frau­en: 3. Kim Brün­ger, Diskus:31,08 m. 1. Cari­na Keil­mann, 400-m-Hür­den: 67,43. 3. Speer: 30,09 m und Kugel: 9,48 m.