
Die Deutschen Seniorenmeisterschaften in Mönchengladbach wurden für Anne Schwedler vom USC Bochum zu einem großen Erfolg. Sie gewann ihren fünften Meistertitel in der Altersklasse W40, indem sie ihre Konkurrentinnen im 400-m-Hürdenlauf in 66,84 Sekunden um fast zwei Sekunden distanzierte. Mit dem Hürdenlauf, 400 m und 800 m hatte sie ein Programm mit den drei härtesten Disziplinen ausgewählt und dies auch souverän bewältigt, indem sie über 800 m mit 2:24,60 eine Bronzemedaille gewann und im 400-m-Lauf in 63,40 Sechste wurde. Es ist erstaunlich, dass die von ihrem Vater Wolfgang trainierte 42-jährige trotz fortschreitenden Alters ihr Leistungsniveau nicht nur halten kann, sondern teilweise auch steigern konnte.

v.l. Jan Busse, Anne Schwedler, Raimund Olivier und Helmut Ruhrmann
Es ist erfreulich, dass alle sechs Teilnehmer des USC mindestens einen der ersten acht Plätze belegten, die eine Ehrung auf dem „Treppchen“ sichern. Jan Busse (M35) erzielte über 400 m mit 51,83 Sekunden wieder eine hervorragende Zeit und gewann damit eine Bronzemedaille. Helmut Ruhrmann (M70) startete dreimal, wurde Fünfter im 400-m-Lauf mit 78,14 Sekunden, über 800 m in 2:58,16 Minuten und Siebter im 1500-m-Lauf mit 6:08,13 Minuten. Raimund Olivier (M65) hatte sich für zwei Strecken qualifiziert und belegte zwei sechste Plätze: 400 m 69,40 Sekunden und 800 m 2:38,60 Minuten. Peter Mäder (M70) wurde im 1500-m-Lauf Achter mit 6:32,48 Minuten. Mit 75 Jahren unser ältester Teilnehmer, Joachim Peus, schleuderte den Hammer als Siebter auf eine Weite von 28,16 Metern.
Für ihren Erfolg bei den DM-Masters wurde Anne Schwedler für den Ländervergleichskampf am 1. August in Halberstadt nominiert. Sie trifft über 400 m und 800 m auf Läuferinnen aus Frankreich, Belgien und die Niederlande. Anne Schwedler schreibt: „So habe ich auch in dieser Saison einen Einsatz im Nationaltrikot, da ich bei den Masters-Weltmeisterschaften aus terminlichen Gründen leider nicht teilnehmen kann.“
Die Westfalenmeisterschaften wurden innerhalb einer Woche an drei Orten ausgetragen: Gladbeck, Lage und Olfen. Neben dem Sieg mit 1,71 m Carina Keilmanns im Hochsprung der Frauen (Foto M. Zeh) gab es gute Platzierungen und Leistungen. Besonders hervorzuheben ist das Ergebnis der inzwischen 42 Jahre alten Anne Schwedler im 400-m-Hürdenlauf der Frauen, die als Zweite mit 65,94 Sekunden eine persönliche Bestzeit aufstellte. Über 400 m flach wurde sie mit 62,79 Sekunden Siebte vor Inga Krähe mit 63,93 Sekunden. Im Stabhochsprung gewann Luis Rist mit 4,65 m eine Silbermedaille. In dieser Disziplin gab es weitere Platzierungen: 2. Marla Korsch (W14), 2,40 m. 4. Clemens Thelen (U18), 3,25 m. 5. Jakob Pfister (U18), 3,10 m. 6. Joshua Kuhn (U18), 2,80 m. Neben dem Hochsprung startete Carina Keilmann in Weitsprung, in dem sie mit 5,89 m Zweite wurde. Im Weitsprung U20 belegte Paul Schäfer mit 5,65 m den sechsten Platz.

Einen Härtetest bei großer Hitze bestand Anne Schwedler innerhalb einer Woche mit großem Erfolg: in der Frauenklasse am 14.6. in Gladbeck über 400 m und am 20.6. in Lage im 400-m-Hürdenlauf mit persönlicher Bestzeit. Am Tag darauf absolvierte sie vier Wettkämpfe bei den Seniorenmeisterschaften: 1. 400 m in 62,95 s., 1. 800 m mit 2:26,35 Minuten, 2. über 100m mit 13,87 s und ebenfalls 2. über 200 m in 28,38 s. Eine hervorragende Zeit erzielte Jan Busse In der Altersklasse (AK) 35 mit 51,62 Seekunden über 400 m. Die Teilnehmer des USC gewannen insgesamt zehn Westfalentitel. Die weiteren Westfalenmeister: Raimund Olivier (M65): 800 m 2:36,72 Min. und 3000 m 12:28,70 Min.; Helmut Ruhrmann (M70): 400 m 76,94 s, 800 m 2:49,54 Min.; Peter Mäder (M70): 3000 m 13:29,79 Min.; Werner Jüngling (M70): Hammer 21,89 m; Joachim Peus (M75): Hammer 30,44 m. Zweite Plätze: Kadri Kadiri (M55): 400 m 71,57 s, 3000 m 12:28,70 Min.; Mark Peters (M55): 800 m 2:25,16 Min.; Raimund Olivier (M65) 400 m 68,78 Sekunden.

Mit zwei U8-Mannschaften nahm der USC Bochum erfolgreich am Kinderleichtathletik-Cup des VfL Bochum teil. Die erste Mannschaft siegte, die zweite belegte den fünften Platz.

Über die Teilnahme an den Deutschen U23-Meisterschaften vom 3. bis 5. Juli in Bochum-Wattenscheid konnte sich Luis Rist vom USC Bochum freuen. Um 20 cm steigerte er bei einem Sportfest in Horn-Bad Meinberg seine persönliche Bestleistung im Stabhochsprung von 4,80 m auf 5,00 m. Er überbot die für die Teilnahme geforderte Norm von 4,90 m um 10 cm. Die Anfangshöhe von 4,70 m meisterte Luis im ersten Versuch. In der Regel werden die Sprunghöhen um jeweils 10 cm erhöht, hier jedoch sogleich um 20 cm, die eine Überforderung zu sein schienen. Doch im dritten Versuch war der USC-Springer erfolgreich. Überraschend wurden 5,00 m im ersten Sprung überwunden.

Mit großem Erfolg nahmen die 13-jährigen Mädchen des USC Bochum am 114. Hammer Turn- und Spielfest teil, das seit 1892 existiert. Besonders wichtig ist den Veranstaltern, jungen Sportlern Sportlerinnen die Möglichkeit zu geben, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Diese Chance ergab sich somit für die Mädchen unseres Vereins. Die Konkurrenz war groß. Bei dieser Veranstaltung zeigte sich, dass der USC über eine starke Nachwuchsgruppe verfügt, die im Sprint über 75 m dominierte. Marie Franz gewann den Sprint über 75 m mit 10,32 s. Marlene Funke wurde Dritte mit 10,50 s vor Alaa Ahakki, die 10,61 s erreichte. Sie alle erzielten persönliche Bestzeiten. Folglich war auch mit einem Sieg der 4 x 75-m-Staffel zu rechnen. Doch der Ausgang des Rennens mit einem knappen Vorsprung von sieben Hundertstel war äußerst knapp mit 39,75 Sekunden vor der Staffel von SuS Oberaden mit 39,82 Sekunden. Neben dem Sieg konnten die Mädchen über einen Vereinsrekord jubeln.


Die Ergebnisse des Kemnader Seelaufs waren für den USC ein voller Erfolg. Obwohl alle Teilnehmer des USC ‚aus dem Training‘ heraus gelaufen waren, zeigte sich die mannschaftliche Stärke des USC-Laufteams. Die Dominanz wird durch die hervorragenden Ergebnisse sowohl in der Einzel- als auch Mannschaftswertung unterstrichen. Verena Vorspohl und Elias Kroll nahmen jeweils an zwei Läufen teil, die sie auch gewannen, obwohl sie vorher ein umfangreiches und erfolgreiches Wettkampfprogramm absolviert hatten. Verena Vorspohl siegte über 5 km mit 17:48 Minuten, über 10 km mit 37:37 Minuten. Für Elias Kroll wurden 32:59 und 16:35 Minuten gestoppt. Gute Platzierungen und Leistungen der weiteren Teilnehmer ergaben hervorragende Mannschaftswertungen. Unter 18 Teams belegten die Männer die Plätze 1 und 2. Elias Kroll, Felix Graeve und Julius Feldmann gewannen den Mannschafts-10-km-Lauf mit 1:43:06 Stunden vor Robert Frielinghaus, Stanislav Katanek und Kadri Tahiri in 2:05:44 Stunden. Die Frauen siegten mit Verena Vorspohl, Kathrin Schulze und Merle Taube mit 1:59:33 Stunden. Die weiteren Einzelergebnisse: 10 km Männer: 3. Felix Graeve: 34:24 Min., 5. Julius Feldmann: 35:43 Min., 7. Robert Frielinghaus: 37:58 Min. – 2. M40. Frauen: 3. Kathrin Schulze: 40:05 Min. – 1. W30, 5. Mara Stockhausen: 42:13 Min., 6. Merle Taube: 42:13 Min. 5 km Männer: 1. Elias Kroll: 16:35 Min., 4. Luis-Paul Heinz:17:28Min., 9. Bjarne Basner: 17:57 Min. Frauen: 1. Verena Vorspohl: 17:48 Min., 7. Kathrin Schulze: 19:46 Min. – 1. W30. Altersklassen: 2. Kadri Tahiri, M55: 2. 44:18 Min., Joachim Lenz: M65: 2. 45:19 Min.
2km-Benefiz-Schülerlauf:
W11: 1. Liselotte Bastek, 7:55 Min. 2. Emmi Funke, 9:03 Min. 5. Anni Rast, 9:22 Min.
W13: 1. Lena Gorbec, 8:51 Min.
W7: 3. Merle Frielinghaus, 10:09 Min.
W9: 2. Greta Bastek: 9:08 Min., 5. Frida Gerthold, 9:47 Min.

Als einen Wettkampf mit „sehr sehr guter Stimmung und spannenden Entscheidungen sowie kuriosen Sprüngen“ charakterisiert USC-Trainer Wolfgang Mohr die Atmosphäre und den Ablauf des am 25. Mai auf dem Universitätssportplatz ausgetragenen Springertags. 24 Stabhochspringer*innen der LGO Dortmund und des USC Bochum hatten sich zum Wettkampf eingefunden, um Saison- oder persönliche Bestleistungen aufzustellen. Sehr stark waren vor allem die Leistungen der Männer und Frauen. Mit 5,21 m erreichte Hendrik Hohmann (LGO) auf der früher heimischen Anlage eine Saisonbestleistung. Zweiter wurde sein Clubkamerad Till Marburger mit 5,00 m, gefolgt von Luis Rist (USC), der mit 4,80 m eine persönliche Bestleistung aufstellte. Jan Ollech (USC) blieb nach 4,80 m im Zehnkampf mit 4,60 m unter seiner Saisonbestleistung. Stark waren die drei Dortmunder Frauen. Zwei, Regine Backenecker und Lea Laux, übersprangen 4,00 m. Paula Schulte im Walde wurde Dritte mit 3,90 m. Persönliche Bestleistungen erreichten die drei 16-jährigen Springer des USC: Clemens Thelen 3,20 m, Joshua Kuhn 3,10 m und Jakob Pfister 3,00 m. Weitere Ergebnisse der Bochumer: Albara Alkhalil (M15), 2,90 m; Niklas Köller (M14), 2,50 m (PB); Marla Korsch (W14), 2,10 m; Paul Grasse (M12), 2,10 (Foto unten).


Viele hatten ein langes Wochenende für Freizeitaktivitäten genutzt und auf die Teilnahme an den Kreismeisterschaften für Jugendliche und Kinder am Pfingstmontag verzichtet. Parallel dazu wurde auch noch der Springertag mit dem Stabhochsprung auf dem Universitätssportplatz ausgetragen. Da auf dem Leichtathletikplatz am Ruhrstadion Hürden fehlten, musste Christian Osenberg für Hin- und Rücktransport der Geräte vom Unisportplatz zu den Kreismeisterschaften sorgen. Da er in die Organisation beider Veranstaltungen eingebunden war, bedeutete dies eine kaum zumutbare Doppelbelastung.
Die Teilnehmer des USC gewannen acht Titel. Der 15-jährige Albara Alkhalil war dreimal erfolgreich: im 80-m-Hürdnlauf mit 13,63 s, über 100 m mit 13,04 s und im Hochsprung mit 1,47 m. Nils Osenberg (M14) siegte im 100-m-Lauf mit 14,32 s. Zweimal erfolgreich war Linda Sophia Drautz (W14), über 80-m-Hürden in 14,56 s und 100 m mit 14,33 s. Der 8‑jährige Jonathan Kormann war Bester seines Jahrgangs im Weitsprung mit 3,17 m und 50-m-Lauf in 8,54 s.
Obwohl sie keinen Titel gewannen, erzielten die vier 13-jährigen Mädchen des USC Zeiten, die zur Spitze in Westfalen gehören. Die 4 x 75-m-Staffel mit Lina Minzlaff, Marlene Funke, Alaa Ahakki und Marie Franz wurden Zweite hinter dem TV Wattenscheid mit 40,24 s. In der Bestenliste des FLVW stehen sie auf Platz 2. Alle erzielten Zeiten über 75 m unter 11 s. Marie Franz wurde Zweite mit 10,43 s. In der Westf. Bestenliste befindet sie sich auf Platz fünf.
Der USC erlebte beim diesjährigen Rhein‑Ruhr‑Marathon einen außergewöhnlich erfolgreichen Wettkampftag. Im Mittelpunkt stand der Sieg von Elias Kroll, der sich in hervorragenden 2:28:06 Stunden den Gesamtsieg sicherte. Ursprünglich war eine Zeit von 2:30 h geplant, doch am Ende stand sogar eine neue persönliche Bestzeit. Über die gesamte Strecke wurde Elias von zwei Vereinskollegen aus seiner Trainingsgruppe, Merle Taube und Bjarne Basner auf dem Fahrrad begleitet. Neben der Radbegleitung übernahmen sie auch die Verpflegung und unterstützten ihn so taktisch und mental optimal auf dem Weg zum Sieg.
Zunächst bildete sich eine Vierergruppe, die bis Kilometer 17 zusammenblieb. Anschließend lief Elias gemeinsam mit einem Konkurrenten bis Kilometer 25, bevor er sich absetzte und die restliche Strecke alleine an der Spitze absolvierte – stets flankiert von seinen beiden Radbegleitern. Dieser kontrollierte Sololauf brachte ihm schließlich den souveränen Sieg ein.
Auch in der Mannschaftswertung konnte der USC glänzen. In der Besetzung Julius – Thomas – Elias gewann das Team die Wertung mit einer Gesamtzeit von 8:16:08 Stunden.
Auch die weiteren USC‑Starter zeigten starke Leistungen. Julius Feldmann, Thomas Busch und Luis Heinz gingen gemeinsam ins Rennen und blieben bis Kilometer 27 zusammen. Sie lagen lange auf Kurs Sub 3 Stunden, bevor sie das Tempo erhöhten. Am Ende erreichte Thomas Busch in 2:53:03 Stunden den 20. Platz, dicht gefolgt von Julius Feldmann, der in 2:54:59 Stunden auf Platz 24 einlief. Luis Heinz kämpfte sich trotz deutlicher Magenprobleme ins Ziel und finishte in 3:12:33 Stunden auf Platz 82.
Auf der Halbmarathon‑Strecke belegte Kathrin Schulze in ihrer Altersklasse den 3. Platz und rundete damit den erfolgreichen Tag für den Verein ab. Begleitet wurde sie durch Felix Graeve.
