Persönliche Bestleistung für Hendrik Hohmann bei Ruhr Games 2019

Hen­drik Hoh­mann

Ner­ven­stär­ke zei­gen muss­ten die jugend­li­chen Stab­hoch­sprin­ger bei den Ruhr Games in Duis­burg. Ihre Dis­zi­plin war aus dem Sta­di­on in den Land­schafts­park aus­ge­la­gert, in dem die Wett­kämp­fe der Ruhr Games durch­ge­führt wur­den. Die Stab­hoch­sprung­an­la­ge war auf ein Gleis gelegt. In kur­zem Abstand par­al­lel zur Anlauf­bahn befand sich die Ram­pe für die Motor­ra­d­akro­ba­ten, die mit knat­tern­den und auf­heu­len­den Moto­ren für einen Höl­len­lärm sorg­ten. Unter die­sen Bedin­gun­gen muss­ten die Stab­hoch­sprin­ger die erfor­der­li­che Kon­zen­tra­ti­on auf­brin­gen. Dies gelang auch den 15-jäh­ri­gen Stab­hoch­sprin­gern des USC Bochum. Hen­drik Hoh­mann hat­te mit 3,60 m bereits zwei­mal die Norm für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten erfüllt. Er konn­te sich uner­war­tet sogar um 30 cm auf 3,90 m stei­gern, damit den Ver­eins­re­kord Mal­te Mohrs ein­stel­len und den zwei­ten Platz bele­gen. Der Sie­ger über­sprang 4,00 m und stell­te damit die deut­sche Jah­res­best­leis­tung der AK M15 ein. Die­ser Wett­be­werb, in dem Erik Osen­berg mit 3,00 m den sieb­ten Platz beleg­te, wur­de als NRW-Meis­ter­schaft gewer­tet.

Hen­drik Hoh­mann, Rodi Amin Issa, Mas­kott­chen “Ruhr James” und  Erik Osen­berg
Stab­hoch­sprung auf einem alten Gleis­bett