Kategorie Neuigkeiten

VonUlli Brünger

Ehrenvorsitzender Gerd Weißpfennig wird 90

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Wer in Bochum über Leicht­ath­le­tik spricht, kommt an einem Namen nicht vor­bei: Dr. Gerd Weiß­pfen­nig. Am Mitt­woch (14. Okto­ber) fei­ert der Ehren­vor­sit­zen­de des Uni­ver­si­täts­sport­clubs und das Grün­dungs­mit­glied des USC Bochum sei­nen 90. Geburts­tag. Als der lang­jäh­ri­ge Trai­ner, Sport­funk­tio­när, Buch­au­tor und Dozent der Fakul­tät für Sport­wis­sen­schaft der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum (RUB) nach den Plä­nen für sei­nen Ehren­tag gefragt wird, mischt sich schmun­zelnd sei­ne Frau Gud­run ein, mit der er seit fast 52 Jah­ren ver­hei­ra­tet ist: „Gerd hat ja zunächst ver­kün­det: ‚Ich feie­re nicht!‘“, ver­rät sie. „Aber dann hat er mich neu­lich schon vor dem Früh­stück gefragt: ‚Wie wird das denn nun an mei­nem Geburts­tag?‘ Fünf­mal hat er mich das gefragt. 
Ich hat­te natür­lich schon etwas geplant, klar. Aber das muss­te dann ja rich­tig durch­or­ga­ni­siert werden.“

So ganz igno­rie­ren moch­te das stets beschei­den und eher lei­se auf­tre­ten­de USC-Urge­stein sei­nen 90. Geburts­tag dann doch nicht, auch wenn die­ser genau in die Wochen­mit­te fällt. „Die meis­ten sind ja berufs­tä­tig“, sagt Weiß­pfen­nig. So einig­te man sich auf einen Tag der offe­nen Tür in ihrem Haus in Que­ren­burg für die mut­maß­lich vie­len Gäs­te und Gra­tu­lan­ten. „Wer will, soll kom­men. 
Und wir fei­ern dann mit engen Freun­den und der Fami­lie am Wochen­en­de dar­auf.“ Ohne­hin, gibt er fast ver­wun­dert zu, „hät­te ich ja nie gedacht, dass ich über­haupt so alt werde“.

Weiß­pfen­nig wur­de 1936 in Kahl­städt (Pro­vinz Posen) gebo­ren, kam aber schon als Kind ins Ruhr­ge­biet und bau­te sein Abitur 1956 an der Graf-Engel­bert-Schu­le. Nach dem Stu­di­um der Fächer Anglis­tik, Sport und Geschich­te in Müns­ter und Mar­burg unter­rich­te­te er bis 1971 am Les­sing-Gym­na­si­um in Bochum. Dann ließ sich der Aka­de­mi­sche Ober­rat abord­nen zur Ruhr-Uni und lehr­te bis 1999 an der Fakul­tät für Sport­wis­sen­schaft die Fächer Sport­ge­schich­te und Leicht­ath­le­tik, war auch Lei­ter des Diplom-Prü­fungs­amts. An der RUB hat­te zuvor der in Wat­ten­scheid gebo­re­ne Sport­his­to­ri­ker Prof. Dr. Horst Ueber­horst das Insti­tut für Lei­bes­übun­gen, wie es damals noch hieß, gegrün­det. Weiß­pfen­nig war zu der Zeit Leicht­ath­le­tik-Abtei­lungs­lei­ter beim TuS Que­ren­burg, spä­ter beim USC Bochum. Er erin­nert sich noch gut an die Anfän­ge: „Die Uni brauch­te damals Räum­lich­kei­ten für das Sport­in­sti­tut und da haben sie zum Teil mit uns beim TuS Que­ren­burg koope­riert. So hat sich das alles ergeben.“

Die Aus­bil­dung der Sport­stu­den­tin­nen und Stu­den­ten und das Trai­ning habe zunächst auf dem alten Aschen­platz in Que­ren­burg statt­ge­fun­den. „Wenn ich dar­an den­ke – das waren ganz pri­mi­ti­ve Ver­hält­nis­se. Aber unter den Bedin­gun­gen sind unse­re Jugend­li­chen deut­sche Mann­schafts­meis­ter im Zehn­kampf gewor­den. 
Wir haben da schon Spit­zen­ath­le­ten geformt mit ganz ein­fa­chen Mög­lich­kei­ten.“ Weiß­pfen­nigs größ­te Lei­den­schaft galt stets dem Stab­hoch­sprung. So habe man sei­ner­zeit durch Bezie­hun­gen zu einem Groß­han­dels­ge­schäft dafür gesorgt, dass man eine „Hart­gum­mi­lauf­bahn“ bekam. „Da muss­te man nicht mehr auf Asche anlau­fen. Wir haben uns dann noch gro­ße Säcke beschafft, die wir mit Stoff­res­ten gefüllt haben. Damit haben wir einen klei­nen Hügel gebaut, eine gro­ße Pla­ne dar­über­ge­legt und hat­ten eine wei­che Lan­de­flä­che.“ Fer­tig war die Stab­hoch­sprung-Anla­ge. Da war an den moder­nen Uni-Leicht­ath­le­tik­platz an der Mark­stra­ße noch nicht zu denken.

Hun­der­te von Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten, die mehr als 100 West­fa­len- und deut­sche Meis­ter­ti­tel sam­mel­ten, bil­de­te der „Mann mit dem Hut“ erfolg­reich aus. Der 1969 gegrün­de­te USC ist qua­si sein Lebens­werk. Auch als Sport­funk­tio­när bekam der Groß­va­ter drei­er Enkel (14, 16, 18), die zu sei­nem Bedau­ern kei­nen Leicht­ath­le­tik­be­zug haben, son­dern Hand­ball und Bas­ket­ball spie­len, zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen, dar­un­ter die Gol­de­ne Ver­dienst­na­del des West­deut­schen Leicht­ath­le­tik-Ver­bands und die Gol­de­ne Ehren­na­del des Deut­schen Leicht­ath­le­tik-Ver­bands (DLV). „Gerds Ver­diens­te um die Leicht­ath­le­tik in die­ser Regi­on sind unschätz­bar. Ohne ihn wäre auch der USC Bochum in der heu­ti­gen Form nicht vor­stell­bar“, betont der 1. Vor­sit­zen­de des Ver­eins, Chris­ti­an Osenberg.

Zwar hapert es bei län­ge­ren Stre­cken ein wenig mit dem Lau­fen, doch geis­tig ist der Jubi­lar fit wie der sprich­wört­li­che Turn­schuh. Bis heu­te schreibt er für die Club-Home­page über die USC-Ath­le­tin­nen und ‑Ath­le­ten und lie­fert auch Arti­kel für die­se Zei­tung. Zudem pro­du­zier­te er die Fest­schrift zum 50-jäh­ri­gen Bestehen der USC-Leicht­ath­le­tik­ab­tei­lung. „Das Schrei­ben hält mich ein wenig fit. Aber ich rei­ße mich nicht dar­um.“ Doch bis­her fand sich noch kein geeig­ne­ter Nachfolger.

Schließ­lich lüf­tet der Jubi­lar noch das Geheim­nis um sein Mar­ken­zei­chen, den Hut, ohne den er in der Öffent­lich­keit sel­ten zu sehen ist. Die Kopf­be­de­ckung ist kei­ne modi­sche Marot­te, son­dern hat eher einen erns­ten Hin­ter­grund. Der Hut kam in Fol­ge einer „ziem­lich schwie­ri­gen“ Kie­fer­höh­len-Ope­ra­ti­on ins Spiel. Weil er danach oft Kopf­schmer­zen bekam, „ins­be­son­de­re wenn es zugig oder feucht­kalt war“, habe er einen Hut auf­ge­setzt. „Es war also kei­ne Schau, es hat sich so ergeben.“ 

VonGerd Weißpfennig

DJMM-Finale

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Die WJU14-Mann­schaft mit den Übungs­lei­tern, v.l.: Ste­ven Gir­ka und Rüdi­ger Engel­mey­er sowie Cari­na Keilmann

Von den Kin­der- und Jugend­mann­schaf­ten des USC hat­ten sich die Mäd­chen U14 für das Fina­le
der DJMM in Hagen qua­li­fi­ziert. Mit 6223 Punk­ten beleg­ten sie den ach­ten Platz. Eine
wesent­li­che Stei­ge­rung ihrer Best­leis­tung erreich­te Lina Minz­laff im Weit­sprung mit 4,56 m.
Die 4 x 75-m-Staf­fel erziel­te mit 40,02 Sekun­den wie­der eine her­vor­ra­gen­de Zeit. „Wir haben
tol­le Unter­stüt­zung aus der U12 von Julia Mey­er, Ella Gra­we und Lise­lot­te Bas­tek bekom­men“,
lob­te Übungs­lei­te­rin Cari­na Keil­mann den Ein­satz des jüngs­ten Nachwuchses.

Ein­zel­leis­tun­gen
75 m: Franz, Marie 10,52 s; Fun­ke, Mar­le­ne, 10,76; Gra­we, Ella 11,46
800 m: Bas­tek, Lise­lot­te, 2:41,71 Min.; Fun­ke, Mar­le­ne, 2:42,01; Gobec, Lena, 2:51,82
60 m Hür­den: Minz­laff, Lina, 10,33 s; Ahak­ki, Alaa, 11,02
Hoch­sprung: Gra­we, Ella, 1,26 m; Fed­der, Lis­beth, 1,18; Mey­er, Julia, 1,14
Weit­sprung: Minz­laff, Lina, 4,56 m; Ahak­ki, Alaa, 4,30; Sokoll, Ame­lie, 3,53
Ball­wurf: Gobec, Lena, 25,00 m; Sokoll, Ame­lie, 24,00; Mey­er, Julia, 17,50
4x75 m: USC Bochum 1: 40,02 Min.: Minz­laff — Fun­ke — Ahak­ki — Franz
4x75 m: USC Bochum 2: 45,09 Min.: Gra­we — Bas­tek — Sokoll — Meyer

VonGerd Weißpfennig

Spendenaktion

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Mit gro­ßer Freu­de über­reich­te Kers­tin Mey­er von Ara­mark Deutsch­land | Öster­reich der Leicht­ath­le­tik-Abtei­lung des USC Bochum neu­es Trainingsmaterial.

Bei bes­tem Trai­nings­wet­ter hat­te Kers­tin jede Men­ge tol­les Equip­ment im Gepäck: Trai­nings­hür­den in drei ver­schie­de­nen Grö­ßen, Spring­sei­le, Wider­stands­bän­der, eine Kreuz-Koor­di­na­ti­ons­lei­ter sowie Medi­zin­bäl­le für die Mäd­chen und Jun­gen der U10, U12 und U14.

Die Freu­de bei den jun­gen Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten war natür­lich groß! Die neu­en Trai­nings­hür­den wur­den direkt im anschlie­ßen­den Trai­ning der U12 aus­pro­biert. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an Ara­mark Deutsch­land | Öster­reich und ganz beson­ders an Kers­tin Mey­er für die groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung und die tol­le Aus­stat­tung! Mit dem neu­en Trai­nings­ma­te­ri­al macht das Trai­ning gleich noch mehr Spaß

VonGerd Weißpfennig

Viertes Schulsportfest des USC Bochum

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Unter idea­len Wit­te­rungs­be­din­gun­gen fand das vier­te Schul­sport­fest des USC Bochum auf dem Uni­ver­si­täts­sport­platz statt. Fünf Grund­schu­len des Bochu­mer Südens hat­ten wie­der gemel­det. Eltern, Groß­el­tern, Geschwis­ter und Freun­de waren mit den teil­neh­men­den Kin­dern zahl­reich erschie­nen und tru­gen durch Anfeue­rung dazu bei, dass mit vol­lem Ein­satz um die aus­ge­setz­ten Poka­le gekämpft wur­de. Die als Mann­schafts­wett­be­werb durch­ge­führ­ten Wett­kämp­fe erfolg­ten getrennt nach Jun­gen und Mäd­chen, die im Drei­kampf Weit­sprung, Ball­weit­wurf und 50-m-Lauf zu absol­vie­ren hat­ten. In den Mann­schaf­ten star­te­ten bei den Mäd­chen und Jun­gen jeweils sechs Kin­der der zuge­las­se­nen Klas­sen­stu­fen zwei bis vier. Eine Mann­schaft bestand somit aus sechs Schüler*innen mal drei Klas­sen­stu­fen — also 18 Kin­dern. In der abschlie­ßen­den 30-m-Pen­del­staf­fel kämpf­ten die Jun­gen und Mäd­chen gemein­sam um den Pokal der Spar­kas­se Bochum. Die Vels-Hei­de-Schu­le hat­te die schnells­ten Läufer*innen und war wie im Vor­jahr wie­der sieg­reich vor der Schu­le im Kirch­vier­tel und der Neu­ling­schu­le, gefolgt von der Grä­fin-Imma- und Natorpschule..

In der Mann­schafts­wer­tung der Jun­gen sieg­te die Neu­ling­schu­le vor der Schu­le im Kirch­vier­tel, der Vels-Hei­de-Schu­le, der Grä­fin-Imma- und der Natorp-Schule.

Neu­ling­schu­le, Jun­gen — Gewin­ner des Mannschaftsdreikampf

Die Mann­schafts­wer­tung der Mäd­chen gewann die Grä­fin-Imma-Schu­le vor der Schu­le im Kirch­vier­tel, der Neu­ling­schu­le und den punkt­glei­chen Natorp- und Vels-Hei­de-Schu­len. Die ers­ten drei Mann­schaf­ten der Mäd­chen und Jun­gen wur­den mit Poka­len aus­ge­zeich­net.  Alle Kin­der konn­ten sich über die heiß­be­gehr­ten Medail­len freuen.

Grä­fin-Imma-Schu­le, Mäd­chen — Gewin­ner des Mannschaftsdreikampf

Die Orga­ni­sa­to­ren Jür­gen Kro­niger und Lenn­art Bas­ner waren mit dem Ablauf der Ver­an­stal­tung sehr zufrie­den: „Das Schul­sport­fest lief wie­der sehr gut. Die Zeit­pla­nung hat super funk­tio­niert, es hat alles rei­bungs­los geklappt, und der Wett­kampf konn­te wie geplant durch­ge­führt wer­den. Es gab viel posi­ti­ves Feed­back von Leh­re­rin­nen und Eltern zu der guten Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung. Die Pen­del­staf­fel war wie­der das High­light der Ver­an­stal­tung, die Stim­mung war super, und es hat alles gut funktioniert.“

Vels-Hei­de-Schu­le, Sie­ger der Pendel-Staffel

VonGerd Weißpfennig

USC-Laufteam beim Stadtwerke Halbmarathon stark vertreten

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Opti­mal vor­be­rei­tet nah­men 18 Läufer*innen des USC-Lauf­teams am Bochu­mer Stadt­wer­ke Halb­ma­ra­thon teil. Fast alle erreich­ten wesent­lich ver­bes­sert per­sön­li­che Best­zei­ten. Obwohl sich der zwei­ma­li­ge Sie­ger im Halb­ma­ra­thon, Eli­as Kroll, gegen­über dem Vor­jahr um drei Minu­ten ver­bes­ser­te, unter­lag er dem Ham­bur­ger Mid­den­dorf um 23 Sekun­den in 1:09:10 Stun­den. Es gab Stei­ge­run­gen um Minu­ten. So auch bei Felix Grae­ve, der mit her­vor­ra­gen­den 1:13:06 Stun­den Vier­ter wur­de, gefolgt von Juli­us Feld­mann mit 1:17:29, Bjar­ne Bas­ner mit 1:20:37 und Luis-Paul Heinz in 1:24:09 Stun­den. Bei den Frau­en fehl­te im Halb­ma­ra­thon die Vor­jahrs­zwei­te Vere­na Vor­spohl. Doch gut ver­tre­ten war sie durch Katha­ri­na Schul­ze, die sich als Drit­te mit 1:24:08 Stun­den stark ver­bes­ser­te. Mer­le Tau­be und Lena Holl­mann folg­ten als Sechs­te mit 1:28:44 und Ach­te mit 1:30:59 Stun­den. Im 10-km-Lauf sieg­te Tho­mas Busch mit 33:54 Stun­den. Anne Schwed­ler begab sich auf die für sie unge­wohnt lan­ge Distanz von 5 km und lief knapp geschla­gen um eine Zehn­tel­se­kun­de  als Zwei­te mit 20:43 Minu­ten durchs Ziel. 

 

VonGerd Weißpfennig

Deutsche Mehrkampfmeisterschaften

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Mit per­sön­li­chen Best­leis­tun­gen und guten Plat­zie­run­gen been­de­ten Cari­na Keil­mann und Jan Oll­ech vom USC Bochum ihre Wett­kämp­fe bei den Deut­schen Mehr­kampf­meis­ter­schaf­ten in Han­no­ver. Als einen der schöns­ten Mehr­kämp­fe, die Jan und sie absol­vier­ten, bezeich­net Cari­na den Ablauf die­ser Meis­ter­schaf­ten. Die­ser Ein­druck wird durch die erziel­ten Ergeb­nis­se bestä­tigt. Nach­dem Cari­na bei den Deut­schen Hal­len­meis­ter­schaf­ten den fünf­ten Platz belegt hat­te, konn­te sie sich als Sechs­te mit der per­sön­li­chen Best­leis­tung (PB) von 5334 Punk­ten im Sie­ben­kampf im Frei­en plat­zie­ren, die auch Platz eins in West­fa­len bedeu­ten. PB in 14,58 Sekun­den über 100-m-Hür­den und 2:18,88 Minu­ten im 800-m-Lauf tru­gen wesent­lich zur Stei­ge­rung im Sie­ben­kampf bei. Die wei­te­ren fünf Leis­tun­gen: Hoch­sprung 1,71 m, Kugel 10,68 m, 200 m 25,83 s, Weit­sprung 6,11 m und Speer­wurf 29,18 m. Jan Oll­ech freu­te sich beson­ders über sei­ne PB im Weit­sprung mit 6,50 m. Er beleg­te im Zehn­kampf mit 6450 Punk­ten den neun­ten Platz, die in West­fa­len Platz zwei bedeu­ten. Die wei­te­ren Ein­zel­leis­tun­gen: 100 m 11,60 s, Kugel 11,25 m, Hoch­sprung 1,70 m, 400 m 53,87 s, 110-m-Hür­den 15,52 s, Dis­kus 35,80 m, Stab­hoch­sprung 4,60 m, Speer 47,27 m, 1500 m 4:59,09m Minuten. 

VonGerd Weißpfennig

Fünfter Deutscher Meistertitel für Anne Schwedler

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Trai­ner Wolf­gang mit Toch­ter Anne Schwedler

Die Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten in Mön­chen­glad­bach wur­den für Anne Schwed­ler vom USC Bochum zu einem gro­ßen Erfolg. Sie gewann ihren fünf­ten Meis­ter­ti­tel in der Alters­klas­se W40, indem sie ihre Kon­kur­ren­tin­nen im 400-m-Hür­den­lauf in 66,84 Sekun­den um fast zwei Sekun­den distan­zier­te. Mit dem Hür­den­lauf, 400 m und 800 m hat­te sie ein Pro­gramm mit den drei här­tes­ten Dis­zi­pli­nen aus­ge­wählt und dies auch sou­ve­rän bewäl­tigt, indem sie über 800 m mit 2:24,60 eine Bron­ze­me­dail­le gewann und im 400-m-Lauf in 63,40 Sechs­te wur­de. Es ist erstaun­lich, dass die von ihrem Vater Wolf­gang trai­nier­te 42-jäh­ri­ge trotz fort­schrei­ten­den Alters ihr Leis­tungs­ni­veau nicht nur hal­ten kann, son­dern teil­wei­se auch stei­gern konnte.

v.l. Jan Bus­se, Anne Schwed­ler, Rai­mund Oli­vi­er und Hel­mut Ruhrmann

 

Es ist erfreu­lich, dass alle sechs Teil­neh­mer des USC min­des­tens einen der ers­ten acht Plät­ze beleg­ten, die eine Ehrung auf dem „Trepp­chen“ sichern. Jan Bus­se (M35) erziel­te über 400 m mit 51,83 Sekun­den wie­der eine her­vor­ra­gen­de Zeit und gewann damit eine Bron­ze­me­dail­le. Hel­mut Ruhr­mann (M70) star­te­te drei­mal, wur­de Fünf­ter im 400-m-Lauf mit 78,14 Sekun­den, über 800 m in 2:58,16 Minu­ten und Sieb­ter im 1500-m-Lauf mit 6:08,13 Minu­ten. Rai­mund Oli­vi­er (M65) hat­te sich für zwei Stre­cken qua­li­fi­ziert und beleg­te zwei sechs­te Plät­ze: 400 m 69,40 Sekun­den und 800 m 2:38,60 Minu­ten. Peter Mäder (M70) wur­de im 1500-m-Lauf Ach­ter mit 6:32,48 Minu­ten. Mit 75 Jah­ren unser ältes­ter Teil­neh­mer, Joa­chim Peus, schleu­der­te den Ham­mer als Sieb­ter auf eine Wei­te von 28,16 Metern.

Für ihren Erfolg bei den DM-Mas­ters wur­de Anne Schwed­ler für den Län­der­ver­gleichs­kampf am 1. August in Hal­ber­stadt nomi­niert. Sie trifft über 400 m und 800 m auf Läu­fe­rin­nen aus Frank­reich, Bel­gi­en und die Nie­der­lan­de. Anne Schwed­ler schreibt: „So habe ich auch in die­ser Sai­son einen Ein­satz im Natio­nal­tri­kot, da ich bei den Mas­ters-Welt­meis­ter­schaf­ten aus ter­min­li­chen Grün­den lei­der nicht teil­neh­men kann.“

VonGerd Weißpfennig

Westfalentitel für Carina Keilmann

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Die West­fa­len­meis­ter­schaf­ten wur­den inner­halb einer Woche an drei Orten aus­ge­tra­gen: Glad­beck, Lage und Olfen. Neben dem Sieg mit 1,71 m Cari­na Keil­manns im Hoch­sprung der Frau­en (Foto M. Zeh) gab es gute Plat­zie­run­gen und Leis­tun­gen. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist das Ergeb­nis der inzwi­schen 42 Jah­re alten Anne Schwed­ler im 400-m-Hür­den­lauf der Frau­en, die als Zwei­te mit 65,94 Sekun­den eine per­sön­li­che Best­zeit auf­stell­te. Über 400 m flach wur­de sie mit 62,79 Sekun­den Sieb­te vor Inga Krä­he mit 63,93 Sekun­den. Im Stab­hoch­sprung gewann Luis Rist mit 4,65 m eine Sil­ber­me­dail­le. In die­ser Dis­zi­plin gab es wei­te­re Plat­zie­run­gen: 2. Mar­la Korsch (W14), 2,40 m.  4. Cle­mens The­len (U18), 3,25 m.  5. Jakob Pfis­ter (U18), 3,10 m.  6. Joshua Kuhn (U18), 2,80 m. Neben dem Hoch­sprung star­te­te Cari­na Keil­mann in Weit­sprung, in dem sie mit 5,89 m Zwei­te wur­de. Im Weit­sprung U20 beleg­te Paul Schä­fer mit 5,65 m den sechs­ten Platz. 

VonGerd Weißpfennig

Zehn Westfalentitel für USC-Senioren

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Einen Här­te­test bei gro­ßer Hit­ze bestand Anne Schwed­ler inner­halb einer Woche mit gro­ßem Erfolg: in der Frau­en­klas­se am 14.6. in Glad­beck über 400 m und am 20.6. in Lage im 400-m-Hür­den­lauf mit per­sön­li­cher Best­zeit. Am Tag dar­auf absol­vier­te sie vier Wett­kämp­fe bei den Senio­ren­meis­ter­schaf­ten: 1. 400 m in 62,95 s., 1. 800 m mit 2:26,35 Minu­ten, 2. über 100m mit 13,87 s und eben­falls 2. über 200 m in 28,38 s. Eine her­vor­ra­gen­de Zeit erziel­te Jan Bus­se In der Alters­klas­se (AK) 35 mit 51,62 See­kun­den über 400 m. Die Teil­neh­mer des USC gewan­nen ins­ge­samt zehn West­fa­len­ti­tel. Die wei­te­ren West­fa­len­meis­ter: Rai­mund Oli­vi­er (M65): 800 m 2:36,72 Min. und 3000 m 12:28,70 Min.; Hel­mut Ruhr­mann (M70): 400 m 76,94 s, 800 m 2:49,54 Min.; Peter Mäder (M70): 3000 m 13:29,79 Min.; Wer­ner Jüng­ling (M70): Ham­mer 21,89 m; Joa­chim Peus (M75): Ham­mer 30,44 m. Zwei­te Plät­ze: Kadri Kadi­ri (M55): 400 m 71,57 s, 3000 m 12:28,70 Min.; Mark Peters (M55): 800 m 2:25,16 Min.; Rai­mund Oli­vi­er (M65) 400 m 68,78 Sekunden.

Anne Schwed­ler
VonGerd Weißpfennig

U8-Kinder des USC beim Kinderleichtathletik-Cup erfolgreich

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Mit zwei U8-Mann­schaf­ten nahm der USC Bochum erfolg­reich am Kin­der­leicht­ath­le­tik-Cup des VfL Bochum teil. Die ers­te Mann­schaft sieg­te, die zwei­te beleg­te den fünf­ten Platz.

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