Nachdem Verena Vorspohl beim Pariser Halbmarathon den Vereinsrekord des USC Bochum um über vier Minuten auf 1:17:50 Stunden gesteigert hatte, folgte 13 Tage später beim 10-km-Straßenlauf in Münster eine weitere Verbesserung ihrer persönlichen Bestzeit über diese Distanz. Den von ihr gehaltenen Vereinsrekord übertraf sie um eine Minute und erzielte somit 35:51 Minuten.
Nachdem Peter Mäder von den Deutschen 10-km-Straßenlaufmeisterschaften in Uelzen mit einem sechsten Platz in 46:33 Minuten zurückgekehrt war, ging er drei Wochen später bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Frankfurt an den Start. Mit 1:46:08 Stunden konnte er sich als Achter in der Altersklasse M70 platzieren. Damit hatte er sich zweimal einen Platz auf dem „Treppchen“ bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften sichern können.
Nachdem das Training unserer Schüler*innen von unseren ehemaligen und noch aktiven Leichtathlet*innen Mayen Becker, Carina Keilmann und Rüdiger Engelmeyer übernommen worden ist, geht es mit der Entwicklung unseres Nachwuchses voran. So gab es bei den Westfälischen U 14-Hallenmeisterschaften in Paderborn einige hervorragende Leistungen und Platzierungen. Eine besondere Überraschung war die wesentliche Verbesserung im 60-m-Hürdenlauf durch die 13-jährige Lina Minzlaff, die sich in einem Feld von 24 Läuferinnen für das Finale qualifiziert hatte und dort in einer Hundertstelsekunde unterlag. Durch fleißiges Training und „zusätzliche Individual-Einheiten“ im Hürdenlauf — wie Rüdiger Engelmeyer es nennt – hatte sich Lina Minzlaff in einem Jahr von 12,83 auf 10,11 Sekunden verbessert. Am 4 x 100-m-Staffellauf waren 30 Mannschaften beteiligt. Die vier Mädchen des USC belegten gegen starke Konkurrenz einen beachtlichen sechsten Platz. Lina Minzlaff, Maja Muß, Marlene Funke und Marie Franz erreichten mit 55,90 Sekunden ein hervorragendes Ergebnis. Schnelle Zeiten über 60 m erzielten Marie Franz mit 8,63 und Lina Minzlaff mit 8,76 Sekunden. Im 800-m-Lauf der 12-jährigen Jungen steigerte sich Henri Sprenger als Vierter um fünf Sekunden auf 2:34,12 Minuten. Marlene Funke wurde über 800 m mit 2:36,02 Minuten Siebte. Leonard Stieber (M12) belegte im 60-m-Hürdenlauf mit 12,11 Sekunden den achten Platz.

Das USC-Laufteam meldet von ihrem Start in die Wettkampfsaison aus Paris und Leverkusen erfreuliche Erfolge, unter ihnen zwei Vereinsrekorde.

Verena Vorspohl nahm am Paris-Halbmarathon teil, der größten Laufveranstaltung Frankreichs mit über 48000 Teilnehmern, an der Spitze Weltklasseläufer. „Obwohl der gesamte Lauf einiges an Höhenmetern aufwies (circa 100), konnte ich mich sehr gut von anderen Mitläufern mitreißen lassen“. Und so unterbot Verena ihre bisherige persönliche Bestzeit von 1:22:06 Stunden um über vier Minuten, indem sie 1:17:50 Stunden erreichte. Der seit 2015 bestehende Vereinsrekord von 1:18:02 Stunden hat keinen Bestand mehr. Verena Vorspohl war zweitschnellste Deutsche und steht gegenwärtig auf Platz zwei in der Westfälischen Bestenliste.
Der zweite Vereinsrekord wurde beim Lauf „Rund um das Bayer-Kreuz“ in Leverkusen im Mannschafts-10-km-Lauf der Frauen mit 1:59:36 Stunden aufgestellt. Um dies Ziel zu erreichen, mussten alle drei Läuferinnen persönliche Bestzeiten erzielen: Merle Taube 39:37, Mara Stockhausen 39:52 und Kathrin Schulze 40:23 Minuten.

Weitere Ergebnisse über 10 km: Christina Endemann 48:13, Neele Heitmann 49:28, Felix Graewe 33:52 Minuten. Luis-Paul Heinz erreichte über 5 km mit 17:17 Minuten eine persönliche Bestzeit.
Nachdem Carina Keilmann vom USC Bochum sich bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften als Fünfte platziert hatte, konnte sie bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund wieder einen Platz auf dem „Treppchen“ erringen. Sie hatte sich bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften mit der persönlichen Bestleistung von 1,80 m qualifiziert. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften wurden einschließlich 1,75 m alle Höhen im ersten Versuch gemeistert, während die nach ihr Platzierten erst im zweiten oder dritten Sprung erfolgreich waren. Erfreulich neben diesem Erfolg, dass sich die Sprunghöhen Carinas bei 1,75 m stabilisiert haben.
Zwei Bronzemedaillen gab es für die Teilnehmer des USC Bochum bei den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Düsseldorf. Neben dem dritten Platz über 800 m mit 2:28,14 Minuten platzierte sich Anne Schwedler (W40) als Fünfte im 400-m-Lauf in 63,20 Sekunden und Siebte über 200 m mit 28,82 Sekunden. Die zweite Bronzemedaille gewann Helmut Ruhrmann über 1500 m der Altersklasse M70 in 6:09,65 Minuten. Über 800 m wurde er Fünfter mit 2:53,29 Minuten. Um sechs Sekunden verpasste Mark Peters als Vierter über 1500 m M55 mit 4:57,59 Minuten die Bronzemedaille. Der inzwischen der AK M75 angehörige Joachim Peus belegte im Hammerwerfen mit 29,40 m den fünften Platz.
Einen sechsten Platz meldet von den Deutschen 10-km-Straßenlaufmeisterschaften der 75-jährige Peter Mäder mit einer Zeit von 46:33 Minuten in seinerAltersklasse.
Nach dem Gewinn des Westfalentitels im Hochsprung mit der persönlichen Bestleistung von 1,80 m blieb Carina Keilmann vom USC Bochum bei den folgenden Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Halle weiter auf Erfolgskurs. Mit 4033 Punkten belegte sie im Fünfkampf der Frauen den fünften Platz. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren einige persönliche Bestleistungen und insgesamt konstante Leistungen in den einzelnen Disziplinen. Der Einstieg in den Wettkampf begann mit einer persönlichen Bestleistung im 60-m-Hürdenlauf mit 9,01 Sekunden. Mit 1,75 m im Hochsprung erreichte sie die zweitbeste Höhe aller Teilnehmerinnen. Im Weitsprung bewies sie Konstanz, indem sie mit 6,09 m wieder über der 6‑m-Marke blieb. Im Kugelstoßen erreichte sie 10,37 m. 2:23,41 Minuten über die abschließenden 800 m bedeuteten persönliche Bestleistung wie auch die 4033 Punkte im Fünfkampf. Die Athletin war „super zufrieden mit dem tollen Wettkampf“, wie sie sich äußerte und freut sich mit Trainer Detlef Kleefeld schon auf die nächste Herausforderung, die Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund.

72 Mädchen und Jungen hatte der USC Bochum für die Kreishallenmeisterschaften U16 in Wattenscheid gemeldet. Nur fünf von ihnen waren 14 und 15, die anderen 13 bis 8 Jahre alt. Bei Teilnehmerzahlen in einzelnen Disziplinen bis zu 26 bedeutete es eine große Auszeichnung, einen der vorderen Plätze zu belegen. Der 15-jährige Albara Alkhali gewann den 60-m-Hürdenlauf seiner Altersklasse mit 10,58 s. Der 12-jährige Leonard Stieber siegte im Kugelstoßen mit 5,86 m, wurde Zweiter im Hochsprung mit 1,25 m und Dritter im 60-m-Hürdenlauf in 12,39 s. Der 10-jährige Fritz Wenners gewann die Titel über 50 m in 8,20 s und Weitsprung mit 3,87 m. Sein 8‑jähriger Bruder Henning wurde im Weitsprung Zweiter mit 2,71 m. Die 8‑jährige Wanda Niedballa war Schnellste ihres Jahrgangs über 50 m mit 8,39 s. Unter den vielen guten Leistungen der USC-Kinder waren besonders auffällig: Rieke Neitzel (W10), 2. 50 m 8,11 s; Ella Grawe (W10), 2. Weitsprung 4,04 m; Marla Korsch (W14), 2. im Weitsprung mit 4,25 m; Lina Minzlaff (W13), 4. Weitsprung 4,31 m; Paul Grasse (M12), 2. im Hochsprung mit 1,25 m; Anton Sobek (M9), 2. 50 m in 8,94 s. Von den neun vom USC gemeldeten Staffeln traten nur vier an. Von ihnen gewann das Team WKU12 in der Besetzung Rieke Neitzel, Ella Grawe, Julia Meyer und Carla Hoff mit 35, 14 s.



Eine große Überraschung gelang Carina Keilmann vom USC Bochum bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund. Mit einer Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung von 1,77 auf 1,80 m im Hochsprung konnte sie die mit 1,91 m in der Bestenliste geführte Joana Herrmann aus Riesenbeck bezwingen und den Westfalentitel gewinnen. Von 1,65 m bis einschließlich 1,77 m übersprang die Bochumerin alle Höhen im ersten Versuch, 1,80 m im dritten. Im letzten Jahr hatte sie im Weitsprung erstmals über sechs Meter springen können. Diesmal übertraf sie die 6‑m-Marke dreimal und sicherte sich mit 6,16 m den zweiten Platz. Carina Keilmann qualifizierte sich im Hochsprung für die Teilnahme an den Deutschen Hallenmeisterschaften und ist auch für die Deutschen Mehrkampf-Hallenmeisterschaften am 14./15. Februar in Halle gemeldet. Die weiteren USC-Teilnehmer*innen erreichten gute Platzierungen und Leistungen. Luis Rist wurde im Stabhochsprung der Männer Dritter mit 4,50 m. Kim Brünger belegte im Kugelstoßen der Frauen mit 11,81 m den vierten Rang und wurde im Weitsprung mit 5,14 m Siebte, Alina König mit 4,87m Neunte. Die 4 x 200-m-Staffel der Frauen konnte sich in der Besetzung Hannah Peters, Carina Keilmann, Kim Brünger und Anne Schwedler mit 1:49,21 Minuten als Vierte platzieren.

Bisher waren 200 m, 400 m und 800 m die von Anne Schwedler ausgewählten Distanzen, auf denen sie ihre großen Erfolge erzielte. So war es für Außenstehende eine Überraschung, dass sie bei den Westfälischen Masters-Hallenmeisterschaften über 60 m an den Start ging – mit Erfolg; denn sie konnte den Titel in ihrer Altersklasse W40 mit 8,70 s gewinnen. Über 800 m kam mit 2:29,30 Minuten eine zweite Goldmedaille hinzu, während sie über 200 m mit 28,59 s Silber gewann. Die vier weiteren Teilnehmer*innen erzielten die folgenden Ergebnisse.: Alina König, W30, 2. Im Weitsprung mit 4,97 m, 6. über 60 m mit 8,68 s. Peter Mäder, M70, 2. über 3000 m in 13:42,41 Minuten. Kadri Tahiri , M55, 3. über 3000 m mit 11:52,04 Minuten. Helmut Ruhrmann, M70, 3. im 800-m-Lauf mit 2:55,85 Minuten.
