Hallenausklang in Wattenscheid
Diese U14-Gruppe des USC Bochum nahm am letzten Hallenwettkampf dieser Saison in Wattenscheid teil. Die Mädchen und Jungen starteten über 60 m und 60-m-Hürden sowie im Kugelstoßen. Viele erreichten persönliche Bestleistungen. Besonders zu erwähnen sind die zweiten Plätze von Linda Drautz (W 13) im 60-m-Lauf mit 8,91 Sekunden und Marlene Funke (W 12) über die gleiche Distanz in 9,23 Sekunden.
Übungsleiter*in: Philip Slüter und Svenja Engler
Peter Mäder für die DM 2026 qualifiziert
Bei den Mittelhessischen Langstreckenmeisterschaften in Marburg erzielte Peter Mäder (M65) über 5000 m 22:13,11 Minuten. Diese Zeit reichte zwar nicht für die Teilnahme an den diesjährigen Deutschen Seniorenmeisterschaften. Aber damit hat er sich bereits für das kommende Jahr, in dem er der Altersklasse M70 angehört, deutlich qualifiziert, da die Norm 23:30 beträgt.
Erfolge für Liselotte Bastek
Die 10-jährige Liselotte Bastek blieb nach ihrem Sieg beim Wittener Weihnachtslauf weiterhin erfolgreich. Bei der Duisburger Winterlaufserie war sie in ihrem Jahrgang über 1 km mit 4:03 Minuten Schnellste und auch im zweiten Teil dieser Serie ließ sie sich den Sieg über 1,5 km mit 6,03 Minuten nicht nehmen.
Mit einem Vorsprung von nur vier Hundertstelsekunden (2:40,09 Minuten) gewann Marlene Funke den Westfalentitel im 800-m-Lauf.
Insgesamt machten sich acht Athletinnen und Athleten der U14 auf den Weg nach Paderborn. Neben dem Titel belegte Lina Minzlaff im Kugelstoßen den sechsten Platz mit 5,81 m und stellte über 60 m Hürden eine neue Bestzeit auf. Julius, der über 60 m und 800 m an den Start ging, lief über letztere Strecke auf den neunten Platz. Des Weiteren traten Hannah Sophie Stein und Nils Osenberg im 60-m-Lauf an. Auch Lena Luisa Gobec vertrat den USC über 60 m Hürden, wobei sie ebenfalls eine neue Bestzeit aufstellen konnte. Im Kugelstoßen der M13 startete Niklas Köller. Am Ende des Wettkampftages stand noch der 4x100-m-Staffellauf an, bei dem Marlene Funke, Lina Minzlaff, Lena Luisa Gobec und Linda Drautz erste Erfahrungen auf dieser Strecke sammeln konnten und einen guten 15. Platz erreichten.
Auch die drei für die Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften in Frankfurt gemeldeten Leichtathleten des USC Bochum blieben von der Grippe- und Erkältungswelle nicht verschont. Sie hatten sich auf dieses Sportereignis sorgfältig vorbereitet und wollten auf eine Teilnahme nicht verzichten. So traten sie geschwächt zum Wettkampf an. „Unsere Seniorin und die beiden Senioren haben angesichts dieser Umstände wirklich alles aus sich herausgeholt“, so Trainer Wolfgang Schwedler. Dies kann durch die Ergebnisse bestätigt werden. In der Altersklasse M35 war Rüdiger Engelmeyer über 200 m mit der schnellsten Zeit gemeldet und galt alt Favorit. Mit 22,88 Sekunden blieb er nur zwei Hundertstelsekunden über seiner Bestzeit und sicherte sich den Deutschen Meistertitel vor dem Meckenheimer Wagner, der 23,07 Sekunden erreichte. Er hatte seine sportliche Karriere als jugendlicher Leichtathlet begonnen, spielte darauf in Stiepel Fußball und kehrte nach 15 Jahren zur Leichtathletik zurück. Ein guter Entschluss! Da im Winter 400-m-Hürden nicht angeboten werden, eine Spezialstrecke der dreimaligen Deutschen Meisterin Anne Schwedler (W40), hatte sie für 400 und 800 m gemeldet. Aus gesundheitlichen Gründen startete sie aber nur über 800 m. Mit 2:30,36 Minuten gewann sie eine Bronzemedaille, die Jan Busse (M35) über 400 m mit 53,13 Sekunden knapp verfehlte. Aufgrund seiner Erkältung konnte er seine Bestzeit von 52,11 Sek. nicht erreichen.
Große Erleichterung bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund. Hatten sich 1,74 m im Hochsprung für Carina Keilmann vom USC Bochum bei mehreren Wettkämpfen bisher als unüberwindbares Hindernis erwiesen, so gelang ihr, mit 1,77 m die bisherige Barriere zu überwinden. Mit der dadurch erfüllten B‑Norm für die Deutschen Meisterschaften konnte sie dort starten. 1,75 m übersprang sie im zweiten Versuch. Damit belegte sie den neunten Platz, höhengleich mit zwei Konkurrentinnen, die 1,75 m mit dem ersten Sprung überwanden und somit auf die Plätze sieben und acht kamen. 1,80 m verfehlte sie knapp.
arina Keilmann mit Trainer Detlef Kleefeld
„Mit teils hervorragenden Zeiten und Platzierungen bei der Duisburger Winterlaufserie ist der Start in die neue Straßenlaufsaison gelungen“, äußerte sich Trainer Wolfgang Pötschick sehr zufrieden. In der kleinen Serie über 5 km siegte Kerstin Haarmann mit der persönlichen Bestzeit von 17:39 Minuten. Auch Mara Stockhausen erzielte mit 18:39 Minuten eine PB auf Platz drei. Katharina Ide wurde in der Altersklasse W30 mit 19:59 Min. Vierte.
In der großen Serie über 10 km musste Elias Kroll dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und fiel mit guten 32:33 Minuten auf Platz zwei zurück. Mit persönlicher Bestzeit von 33:37 Min. siegte Thomas Busch in der Altersklasse M35. Persönliche Bestzeiten erzielten auch Luis-Paul Heinz mit 35:47 und Julius Feldmann mit 35:59 Minuten auf Platz 3 bzw. 4 in der Männerklasse. In der Altersklasse M65 siegte Joachim Lenz mit 42:42 Minuten. Elias Kroll, Thomas Busch und Luis-Paul Heinz belegen in der Mannschaftswertung der Serie zur Zeit den ersten Platz.
Rüdiger Engelmeyer
Nachdem Rüdiger Engelmeyer vom USC Bochum seine persönliche Bestzeit über 200 m in der Altersklasse M35 auf 22,95 s verbessert hatte, steigerte er sich bei den Westfälischen Seniorenmeisterschaften in Dortmund auf 22,84 s und sicherte sich damit den Westfalentitel. Pech hatte Peter Mäder beim 3000-m-Lauf der Altersklasse M65, dessen Zeit nicht erfasst worden war. Der Zielkampfrichter hatte dem Zeitmessteam kein Signal zu seinem Zieleinlauf gegeben. „Insgesamt für eine Westfalenmeisterschaft ein eher unwürdiger Vorfall“, so Mäder.
Luis Rist mit perfekter Lattenüberquerung
Luis Rist
Beim zweiten Teil der Westfälischen Hallenmeisterschaften überraschte Luis Rist mit einer wesentlichen Leistungssteigerung. Er überbot seine bisherige persönliche Bestleistung von 4,10 m im Stabhochsprung um 30 cm und belegte bei seinem ersten Start in der Männerklasse mit 4,40 m den vierten Platz.
Carina Keilmann 1,77 m im Hochsprung
In Hochform befindet sich Carina Keilmann vom USC Bochum. Bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund gewann sie zwei Silbermedaillen. Im Hochsprung steigerte sie sich auf 1,77 m, verbesserte damit den Vereinsrekord und setzte sich auf den dritten Platz der aktuellen Deutschen Bestenliste. Zudem erfüllte sie die B‑Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften. Im Weitsprung erzielte sie als Zweite 5,92 m.
Westfalenmeisterinnen über 3 x 800 m Anne Schwedler, Jil Brünger, Carla Werner
Drei Staffeln hatte der USC gemeldet. Die 3 x 800-m-Staffel der Frauen gewann mit Anne Schwedler, Jil Brünger und Carla Werner in 8:01,66 Minuten den Westfalentitel. Pauline Theine, Carla Werner, Clara Bückert und Carina Keilmann wurden über 4 x 200 m mit 1:49,85 Minuten Zweite.
Pech hatte die 4 x 200-m-Männerstaffel. An 3. Stelle liegend wurde dem Schlussläufer Luis Rist in der letzten Kurve von seinem Konkurrenten — unabsichtlich — der Staffelstab aus der Hand geschlagen. Dadurch musste er abbremsen und zurücklaufen, um den Staffelstab zu holen. So fiel die Mannschaft leider auf den vierten Platz zurück.
4 x 200-m-Staffel der Männer: Steven Girka, Rüdiger Engelmeyer, Jan Busse, Luis Rist
Nachdem Rüdiger Engelmeyer vom USC Bochum bei einem Hallensportfest in Münster über 200 m eine persönliche Bestzeit aufgestellt hatte, steigerte er sich in Dortmund auf hervorragende 22,95 Sekunden. „Damit hat sich Rüdiger im Hinblick auf die Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Altersklasse M35 in die Favoritenposition gebracht“, so Trainer Wolfgang Schwedler.
USC-Läufer*innen nahmen an zwei vorweihnachtlichen Sportfesten in Dortmund und Witten teil. Für den Wittener Stadtwerke Weihnachtslauf waren 37 Teilnehmer*innen gemeldet, vor allem Kinder unter 12 Jahren. Über 5 km startete mit Anke Tüselmann die Übungsleiterin der Eltern-und-Kind-Gruppe, die in der Haupt- und Altersklasse W35 jeweils Zweite mit 22:40 Minuten wurde. Ihre beiden Söhne Emil (4 J.) und Lars (1 J.) waren natürlich am Erfolg beteiligt, da sie mit je einer Medaille dekoriert wurden. Erste Plätze belegten die 9‑jährige Liselotte Bastek über 1250 m mit 4:56 Minuten und der 12-jährige Paul Dieckmann über 5 km mit 26:01 Minuten. Zweite wurden: Anni Rast (W9), 5:51 Min.; Amaya Liang (W11), 5:59; Carla Hoff (W8), 6:12; Greta Bastek (W7), 6:31; Julius Heute (M11), 4:58; Leonard Stieber (M10), 5:23 Minuten. Karim Gunkel (M8) wurde Dritter mit 5:35 Minuten.
Teilnehmer*innen aus dem ganzen Bundesgebiet und sogar aus den Niederlanden und Luxemburg waren zum Junior Adventscup nach Dortmund gekommen. Besonders hoch einzuschätzen sind der Sieg der 11-jährigen Lina Minzlaff im Weitsprung mit 4,03 m und ihr zweiter Platz über 50 m mit 7,94 Sekunden. Im 800-m-Lauf belegte die gleichaltrige Marlene Funke mit 2:55,73 Minuten den dritten Platz.
Bei den Westfalenmeisterschaften im Crosslauf in Paderborn gewann Peter Mäder auf unebenem Wiesenkurs den Titel in der Altersklasse M65 über 8 km mit zwei Minuten Vorsprung vor Manfred Grünebaum vom LV Oelde. Dies bedeutet seinen vierten Westfalentitel in diesem Jahr. Die Mannschaft mit Eckart Förster, Ingo Küpper und Peter Mäder gewann in der Altersklasse M60/65 die Silbermedaille.