Nach dem Gewinn des Westfalentitels im Hochsprung mit der persönlichen Bestleistung von 1,80 m blieb Carina Keilmann vom USC Bochum bei den folgenden Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Halle weiter auf Erfolgskurs. Mit 4033 Punkten belegte sie im Fünfkampf der Frauen den fünften Platz. Ausschlaggebend für diesen Erfolg waren einige persönliche Bestleistungen und insgesamt konstante Leistungen in den einzelnen Disziplinen. Der Einstieg in den Wettkampf begann mit einer persönlichen Bestleistung im 60-m-Hürdenlauf mit 9,01 Sekunden. Mit 1,75 m im Hochsprung erreichte sie die zweitbeste Höhe aller Teilnehmerinnen. Im Weitsprung bewies sie Konstanz, indem sie mit 6,09 m wieder über der 6‑m-Marke blieb. Im Kugelstoßen erreichte sie 10,37 m. 2:23,41 Minuten über die abschließenden 800 m bedeuteten persönliche Bestleistung wie auch die 4033 Punkte im Fünfkampf. Die Athletin war „super zufrieden mit dem tollen Wettkampf“, wie sie sich äußerte und freut sich mit Trainer Detlef Kleefeld schon auf die nächste Herausforderung, die Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund.

72 Mädchen und Jungen hatte der USC Bochum für die Kreishallenmeisterschaften U16 in Wattenscheid gemeldet. Nur fünf von ihnen waren 14 und 15, die anderen 13 bis 8 Jahre alt. Bei Teilnehmerzahlen in einzelnen Disziplinen bis zu 26 bedeutete es eine große Auszeichnung, einen der vorderen Plätze zu belegen. Der 15-jährige Albara Alkhali gewann den 60-m-Hürdenlauf seiner Altersklasse mit 10,58 s. Der 12-jährige Leonard Stieber siegte im Kugelstoßen mit 5,86 m, wurde Zweiter im Hochsprung mit 1,25 m und Dritter im 60-m-Hürdenlauf in 12,39 s. Der 10-jährige Fritz Wenners gewann die Titel über 50 m in 8,20 s und Weitsprung mit 3,87 m. Sein 8‑jähriger Bruder Henning wurde im Weitsprung Zweiter mit 2,71 m. Die 8‑jährige Wanda Niedballa war Schnellste ihres Jahrgangs über 50 m mit 8,39 s. Unter den vielen guten Leistungen der USC-Kinder waren besonders auffällig: Rieke Neitzel (W10), 2. 50 m 8,11 s; Ella Grawe (W10), 2. Weitsprung 4,04 m; Marla Korsch (W14), 2. im Weitsprung mit 4,25 m; Lina Minzlaff (W13), 4. Weitsprung 4,31 m; Paul Grasse (M12), 2. im Hochsprung mit 1,25 m; Anton Sobek (M9), 2. 50 m in 8,94 s. Von den neun vom USC gemeldeten Staffeln traten nur vier an. Von ihnen gewann das Team WKU12 in der Besetzung Rieke Neitzel, Ella Grawe, Julia Meyer und Carla Hoff mit 35, 14 s.

Eine große Überraschung gelang Carina Keilmann vom USC Bochum bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund. Mit einer Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung von 1,77 auf 1,80 m im Hochsprung konnte sie die mit 1,91 m in der Bestenliste geführte Joana Herrmann aus Riesenbeck bezwingen und den Westfalentitel gewinnen. Von 1,65 m bis einschließlich 1,77 m übersprang die Bochumerin alle Höhen im ersten Versuch, 1,80 m im dritten. Im letzten Jahr hatte sie im Weitsprung erstmals über sechs Meter springen können. Diesmal übertraf sie die 6‑m-Marke dreimal und sicherte sich mit 6,16 m den zweiten Platz. Carina Keilmann qualifizierte sich im Hochsprung für die Teilnahme an den Deutschen Hallenmeisterschaften und ist auch für die Deutschen Mehrkampf-Hallenmeisterschaften am 14./15. Februar in Halle gemeldet. Die weiteren USC-Teilnehmer*innen erreichten gute Platzierungen und Leistungen. Luis Rist wurde im Stabhochsprung der Männer Dritter mit 4,50 m. Kim Brünger belegte im Kugelstoßen der Frauen mit 11,81 m den vierten Rang und wurde im Weitsprung mit 5,14 m Siebte, Alina König mit 4,87m Neunte. Die 4 x 200-m-Staffel der Frauen konnte sich in der Besetzung Hannah Peters, Carina Keilmann, Kim Brünger und Anne Schwedler mit 1:49,21 Minuten als Vierte platzieren.

Bisher waren 200 m, 400 m und 800 m die von Anne Schwedler ausgewählten Distanzen, auf denen sie ihre großen Erfolge erzielte. So war es für Außenstehende eine Überraschung, dass sie bei den Westfälischen Masters-Hallenmeisterschaften über 60 m an den Start ging – mit Erfolg; denn sie konnte den Titel in ihrer Altersklasse W40 mit 8,70 s gewinnen. Über 800 m kam mit 2:29,30 Minuten eine zweite Goldmedaille hinzu, während sie über 200 m mit 28,59 s Silber gewann. Die vier weiteren Teilnehmer*innen erzielten die folgenden Ergebnisse.: Alina König, W30, 2. Im Weitsprung mit 4,97 m, 6. über 60 m mit 8,68 s. Peter Mäder, M70, 2. über 3000 m in 13:42,41 Minuten. Kadri Tahiri , M55, 3. über 3000 m mit 11:52,04 Minuten. Helmut Ruhrmann, M70, 3. im 800-m-Lauf mit 2:55,85 Minuten.

Nachdem Verena Vorspohl persönliche Bestzeiten über 5, 10 km und Halbmarathon erzielte, ist sie weiterhin auf Erfolgskurs. Beim Wittener Abendlauf am Kemnader See war sie über 10 km noch knapp über 36 Minuten geblieben. Zum Auftakt der Hammer Winterlaufserie konnte sie diese Marke mit 35:52 Minuten unterbieten und den seit 2004 bestehenden Vereinsrekord um 53 Sekunden verbessern.


Viele Probleme hatten sich durch Corona für das Vereinsleben des USC Bochum ergeben, so dass die alljährlich durchgeführten Sportlerehrungen völlig in den Hintergrund getreten waren. In fünf Jahren hatten sich viele Erfolge ergeben. Daneben waren ehrenamtliche Tätigkeiten zu würdigen. So hatte der Vorstand des USC die erfolgreichsten Sportler*innen und langjährig tätige Ehrenamtliche mit einigen Gästen – unter ihnen den Dekan der Fakultät für Sportwissenschaft Professor Dr. Michael Kellmann – zu einer Feier in den festlich dekorierten Seminarraum der Fakultät für Sportwissenschaft eingeladen, zu der 73 gekommen waren. In einer humorvollen Einführung hatte der Vorsitzende und Organisator Christian Osenberg zu der darauffolgenden Ehrung geführt. Die noch nicht so lange aktiven, aber erfolgreichen Leichtathleten wurden mit einem Geschenk bedacht. 20 besonders Erfolgreiche erhielten eine Silberne Ehrennadel. Vier Goldene Nadeln wurden an ehrenamtlich Tätige vergeben. Eine besondere Anerkennung fand Kassenwartin Annette Berkey, die dieses aufwendige Amt seit 19 Jahren äußerst gewissenhaft und erfolgreich führt. Unter den Aktiven erhielt die viermalige Deutsche Seniorenmeisterin Anne Schwedler die fünfte Goldene Ehrennadel. Mit einem Essen bei gemütlichem Beisammensein klang die Feier aus.
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Der Soester Silvesterlauf ist mit in der Regel 6000 Teilnehmer*innen die größte Veranstaltung dieser Art in Deutschland. 6129 Läuferinnen und Läufer gingen diesmal an den Start, unter ihnen fünf vom USC Bochum. Zur Wahl standen 15 und 5 km. Drei Bochumer hatten sich für die kürzere Distanz entschieden und so die richtige Wahl getroffen. In dem 678 starken Feld der Frauenklasse konnten Verena Vorspohl und Kathrin Schulze mit persönlichen Bestzeiten die ersten beiden Plätze belegen. Verena Vorspohl siegte mit 17:42 Minuten vor Kathrin Schulze, die 19:04 Minuten erreichte. Felix Graeve belegte über 5 km mit 16:28 Minuten den vierten Platz.
Die beiden Senioren hatten sich für die 15-km Distanz in der Altersklasse 65 entschieden und erreichten gute Platzierungen. Joachim Lenz wurde Dritter mit 1:07:26 Stunden, Peter Mäder Sechster in 1:11:31 Stunden.
Ein schönes Weihnachtsgeschenk machte sich Luis Rist vom USC Bochum beim XMAS-Cup-Dortmund. Mit einer persönlichen Bestleistung von 4,40 m war er zum Stabhochsprungwettkampf in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle angereist. Nach 18 Sprüngen und einem Ergebnis von 4,70 m auf Platz zwei hatte er die Halle verlassen. Eine Steigerung von 30 cm. Bei Höhen um 5 m sind dies Welten! Hendrik Hohmann von der LGO Dortmund, der seine Stabhochsprunglaufbahn beim USC begann, siegte mit 5,00 m und hat eine persönliche Bestleistung von 5,30 m.
Nachdem Felix Graeve und Kathrin Schulze ihre persönlichen Bestzeiten auf der Halbmarathonstrecke wesentlich verbessert hatten, waren sie nach Valencia angereist, um auf der bekanntlich schnellen Strecke gute Zeiten auf der doppelten Distanz zu erzielen. Optimale Witterungsbedingungen trugen mit dazu bei, dass sie mit persönlichen Bestzeiten belohnt wurden. Felix Graeve erzielte 2:38: 41 Stunden, Kathrin Schulze 3:09:46 Stunden. Die beiden fügen damit der erfolgreichen Bilanz des USC-Laufteams in diesem Jahr zwei weitere bemerkenswerte Ergebnisse hinzu.
Nach wesentlichen Leistungssteigerungen in den letzten Monaten war der Sieg Verena Vorspohls beim Christkindlauf in Wiedenbrück, wie sie sagt, „krönender Abschluss“ einer erfolgreichen Saison. 1301 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start und absolvierten fünf Runden um den Christkindmarkt durch die romantische und weihnachtlich beleuchtete Altstadt. Viele Zuschauer sorgten für gute Stimmung und Motivation auf der Strecke, von der auch die Bochumerin erfasst wurde. So fiel es ihr auch leicht, mit einem deutlichen Vorsprung von 1:28 Minuten vor der Zweiten nach 10250 m durchs Ziel zu laufen.

