Vier Siege für USC-Läufer*innen beim Stadtwerke-Halbmarathon

Sophia Rosen­berg und Kers­tin Haarmann

Zu einem gro­ßen Erfolg wur­de für Läu­fe­rin­nen und Läu­fer des USC Bochum der Stadt­wer­ke-Halb­ma­ra­thon. Nicht nur durch den Sieg Sophia Rosen­bergs bei den Frau­en, son­dern auch durch drei wei­te­re ers­te Plät­ze auf den Stre­cken 10 und 5 Kilo­me­ter. Vor allem die Sie­ger­zeit von 1:23:06 Stun­den mach­te Trai­ner Wolf­gang Pötschick zuver­sicht­lich hin­sicht­lich der bevor­ste­hen­den Ent­wick­lung sei­nes Schütz­lings: „Nach einer lan­gen Wett­kampf­pau­se ist Sophia mit die­ser schon früh erziel­ten Leis­tung auf einem guten Weg, bald an ihre Best­zeit her­an­zu­kom­men.“ Oli­ver Brammen hat­te die Läu­fe­rin beglei­tet und dadurch auf eine gute Plat­zie­rung ver­zich­tet. Sei­ne Best­zeit ist ca. drei Minu­ten schnel­ler als die des Sie­gers. Kers­tin Haar­mann hat­te vor kur­zem mit 37:30 Minu­ten über 10 km eine per­sön­li­che Best­zeit erzielt, lief aber in Bochum als Zwei­te im Gesamt­feld mit 38:24 Minu­ten durchs Ziel. Sie wur­de damit als Sie­ge­rin der Alters­klas­se W30 gewer­tet. Hel­mut Ruhr­mann war in der AK65 mit 48:09 Minu­ten Schnells­ter. Bei ihrem Ein­stand über 5 km über­rasch­te  „Neu­ling“ Katha­ri­na Ide mit einem Sieg in 23:07 Minuten. 

Bahnlaufserie Bergisch Gladbach

Es ist schon Tra­di­ti­on, dass von Wolf­gang Pötschick und Peter Mäder trai­nier­te Läufer*innen des USC die all­jähr­lich aus drei Tei­len bestehen­de Bahn­lauf­se­rie in Ber­gisch Glad­bach nut­zen, um ihre Bahn­leis­tung zu ver­bes­sern. So erziel­ten eini­ge Läu­fer fol­gen­de Zei­ten: Oli­ver Brammen über 3000 m 9:00,96 Minu­ten und Bjar­ne Bas­ner über 800 m und 1000 m 2:04,35 bzw. 2:43,31 Minu­ten. Mark Peters konn­te sich in der Alters­klas­se M50 über 1500 m mit 4:43,49 Minu­ten auf Platz vier der aktu­el­len Deut­schen Bes­ten­lis­te plat­zie­ren und somit die Norm für die Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten in Erding erfül­len. Die­se erreich­te auch Peter Mäder in der AK M65 mit 5:59,37 Minu­ten. Zuguns­ten der gleich­zei­tig in Saar­brü­cken statt­fin­den­den DM über 10 km ver­zich­tet Mäder auf die Teil­nah­me in Erding.

Gute Plätze bei zwei Deutschen Meisterschaften

Der Deut­sche Leicht­ath­le­tik-Ver­band hat­te zwei Deut­sche Meis­ter­schaf­ten auf ein Wochen­en­de ver­legt: die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten 10-km-Lauf in Saar­brü­cken und die Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten in Erding. Eine unver­ständ­li­che Ter­min­pla­nung, da man­che Ath­le­ten ger­ne an bei­den Ver­an­stal­tun­gen teil­ge­nom­men hät­ten. So ent­schied sich Peter Mäder, der sich auch für die Senio­ren­meis­ter­schaf­ten qua­li­fi­ziert hat­te, für den 10-km-Stra­ßen­lauf. Er berich­tet: „Das vor­her aus­ge­lob­te Ziel einer Top-Ten-Plat­zie­rung ver­fehl­te ich in der AK M 65 denk­bar knapp. Mit der zweit­bes­ten von mir in die­sem Jahr erziel­ten Zeit von 45:23 Minu­ten reich­te es “nur” für den elf­ten Rang. Ein erfreu­li­cher 6. Platz unse­res M 50/55-Teams ist zu ver­mel­den. Bei star­kem Wind mit Geschwin­dig­kei­ten von bis zu 50 km/h, aber tro­cke­nen 12 Grad, führ­te Kadri Tahi­ri mit neu­er Jah­res­best­leis­tung von 41:45 Minu­ten sei­ne Kol­le­gen zu die­sem Resul­tat. Eben­falls mit neu­er Sai­son­best­leis­tung folg­ten Eck­art Förs­ter mit 43:45 und Rolf Gresch nach 45:19 Minuten.“

Marc Peters hat­te wegen guter Plat­zie­rungs­aus­sich­ten für den 1500-m-Lauf in Erding gemel­det. ” Lan­ge Zeit an zwei­ter Stel­le lie­gend wur­de er in der Schluss­pha­se noch von zwei Kon­kur­ren­ten über­lau­fen und erreich­te in 4:46,31 Minu­ten einen star­ken vier­ten Platz. Eine sehr gute Leis­tung bei Tem­pe­ra­tu­ren von unter 10 Grad und Dau­er­re­gen, Bedin­gun­gen, die für Mit­tel­streck­ler nicht opti­mal sind.

NRW-Titel für Carina Keilmann

„Lage­be­spre­chung“ mit Trai­ner Det­lef Kleefeld. 

Bei den NRW-Meis­ter­schaf­ten in Hagen stei­ger­te Cari­na Keil­mann ihre dies­jäh­ri­ge Best­leis­tung im Hoch­sprung um zwei Zen­ti­me­ter auf 1,72 m und gewann damit den NRW-Titel. Kim Brün­ger wur­de Fünf­te im Speer­wer­fen mit 44,59 m.

Gute Ergebnisse für die USC-Senioren in Bergisch Gladbach

Beim ers­ten Tag der Ber­gisch Glad­ba­cher Bahn­lauf­se­rie erziel­ten eini­ge Senio­ren­läu­fer des USC Bochum erfreu­li­che Ergeb­nis­se. In der AK M50 ver­bes­ser­te Mark Peters sei­ne Jah­res­best­mar­ke über 800 m gleich um 6 Zehn­tel auf nun­mehr 2:19,40 Minu­ten. Er scheint damit für sei­nen Start bei den Deut­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten in Erding im Sep­tem­ber gut gerüs­tet zu sein. Kadri Tahi­ri zeig­te sich in der AK M55 mit 11:30,34 Minu­ten über 3000 m von sei­nen Ver­let­zun­gen erstaun­lich gut erholt. In der AK M 65 erreich­te Peter Mäder nach 12:22,02 Minu­ten das Ziel, eine Zeit mit der er in der aktu­el­len deut­schen Bes­ten­lis­te auf Rang 6 ran­giert. Hel­mut Ruhr­mann (M65) erziel­te über 800 m 2:53,27 Minuten.

 

Deaflympics mit Hannah Peters

Hannah PetersDie seit ihrer Geburt gehör­lo­se Han­nah Peters hat sich dem USC Bochum ange­schlos­sen. Dank eines Coch­lea-Implan­tats ist die 22-jäh­ri­ge Sport­stu­den­tin mit den Fächern Sport und Bio­lo­gie auch in der Lage zu hören. Sie hat die Start­be­rech­ti­gung  für zwei Ver­bän­de, den DLV und den Gehör­lo­sen-Sport­ver­band. Im ers­ten Fall nimmt sie mit dem Implan­tat teil, im zwei­ten ent­fernt sie es. Han­nah hat­te sich für die 24. Deaf­lym­pics vom 1. bis 15. Mai die­ses Jah­res im Sie­ben­kampf qua­li­fi­ziert, die in Caxi­as do Sul in Bra­si­li­en statt­fan­den.  Han­nah Peters berich­tet über den Ver­lauf des Wett­kampfs: „Nach drei Fehl­starts im Feld kam ich bei mei­ner ers­ten Dis­zi­plin bei der dritt­letz­ten Hür­de aus dem Rhyth­mus und setz­te mei­ne Wech­sel­tech­nik schnell um, so dass sich noch 16,72 Sek. erga­ben. Anschlie­ßend hol­te ich beim Hoch­sprung (1,41 m) und Kugel­sto­ßen (10,11 m) neue per­sön­li­che Best­leis­tun­gen. Zum Abschluss des ers­ten Tages — dem 200-m-Lauf — lief ich als Drit­te in 27,45 Sek. ins Ziel. Für den zwei­ten Tag hat­te ich vor, wie bei der WM 2021 in Lub­lin, mit der Auf­hol­jagd zu begin­nen, um am Ende noch auf dem Podi­um lan­den zu kön­nen. Zunächst stand Weit­sprung auf dem Pro­gramm, wo es mit 4,69 m nicht so wie gewünscht ver­lief und der Rück­stand lei­der wuchs. Beim Speer­wurf lief es mit 29,76 m bes­ser, doch die Kon­kur­ren­tin­nen waren ein­fach zu stark. Vor der Anschluss-Dis­zi­plin, dem 800-m-Lauf, hat­te das Betreu­er­team gerech­net und ver­schie­de­ne Tak­ti­ken auf­ge­zählt. Lei­der reich­te es mit 2:35,86 Min. nicht mehr zu Bron­ze, jedoch hat­te ich mehr Punk­te als bei der WM und beleg­te bei den Deaf­lym­pics mit 3933 Punk­ten den guten 5. Platz. Ich habe wei­te­re, wert­vol­le Erfah­run­gen für mei­ne nächs­ten gro­ßen inter­na­tio­na­len Wett­kämp­fe gesam­melt und bin mit zwei per­sön­li­chen Best­leis­tun­gen hap­py. Zudem waren die Deaf­lym­pics erst für Anfang Dezem­ber 2021 geplant, dann jedoch auf­grund von Coro­na kurz­fris­tig auf Anfang Mai 2022 ver­legt. Hin­zu kam, dass die Deaf­lym­pics auf der Süd­halb­ku­gel statt­fan­den. Aus die­sem Grund war eben­falls die kli­ma­ti­sche Umstel­lung enorm. Denn statt wie geplant im bra­si­lia­ni­schen Som­mer 2021 wur­den die Deaf­lym­pics im Bra­si­lia­ni­schen Herbst/Winter 2022 ausgerichtet.

Bezirksmeisterschaften 2022

15 Teilnehmer*innen hat­te der USC Bochum für die Bezirks­meis­ter­schaf­ten in Glad­beck gemel­det. Bis auf zwei waren alle von ihnen zu den Wett­kämp­fen ange­tre­ten. Sogar die Senio­ren-Lang­stre­cken­läu­fer, die drei Tage vor­her erfolg­reich an den West­fä­li­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten teil­ge­nom­men hat­ten, gönn­ten sich kei­ne Pau­se. Neun Titel erga­ben eine beacht­li­che posi­ti­ve Bilanz. Die Bezirksmeister*innen: Kim Brün­ger: Speer­wurf Frau­en 46,00 m; Cari­na Keil­mann: Weit­sprung Frau­en 5,68 m. Mark Peters: 5000m M50 17:46,75 Minu­ten. Peter Mäder: 5000 m M65 21:13,57 Minu­ten. Kadri Tahi­ri: 5000 m M55 20:12,09 Minu­ten.  Lars Osen­berg: 800 m M15 2:31,65 Minu­ten, Hoch­sprung 1,44 m. Lukas Rink: Kugel Män­ner 8,72 m und Dis­kus­wurf 26,75 m.

 

Westfälische Seniorenmeisterschaften in Reken

Die Teil­nah­me der USC-Senio­ren an den West­fä­li­schen Senio­ren­meis­ter­schaf­ten in Reken wur­de zu einem gro­ßen Erfolg. Die sechs Teilnehmer*innen konn­ten sie­ben Titel errin­gen. Den größ­ten Anteil an die­ser Bilanz hat­te der 32-jäh­ri­ge Mari­us Heit­jo­hann, der sich in sei­ner Alters­klas­se drei Titel in den Wür­fen sicher­te: Kugel­stoß 11,14 m, Dis­kus­wurf 39,63 m und Speer­wurf 46,85 m. Ihm folg­te Hel­mut Ruhr­mann (M65), der in zwei Lauf­be­wer­ben als Ers­ter sei­ner Alters­klas­se durchs Ziel lief: über 800 m in 2:57,60 Minu­ten und über 1500 m mit 6:06,10 Minu­ten. Mark Peters (M50) war Schnells­ter über 800 m mit 2:23,59 Minu­ten. Einen wei­te­ren Titel gewann Kadri Tahi­ri (M55) über 800 m mit 2:35,35,59 Minu­ten. Im 1500-m-Lauf wur­de er Zwei­ter. Zwei zwei­te Plät­ze beleg­te Peter Mäder in der Alters­klas­se 65 über 1500 m (6:09,59 Min.) und 5000 m (21:52,01 Min.). Ina Peters (W50) gewann zwei Sil­ber­me­dail­len auf den Sprint­stre­cken über 100 m und 200 m.

Kemnader Seelauf

Sie­ge und gute Plät­ze gab es für die Teilnehmer*innen des USC Bochum beim Kem­na­der See­lauf. Mit über einer Minu­te Vor­sprung sieg­te Oli­ver Brammen über 10 km mit 33:51 Minu­ten. Als Zwei­te been­de­te Jut­ta Pütt­mann den Haupt­lauf der Frau­en in 40:52 Minu­ten. Die Mann­schafts­wer­tung wur­den Jut­ta Pütt­mann; Vanes­sa Bartsch und Katha­ri­na Ide Zwei­te. Wei­te­re ers­te Plät­ze beleg­ten in den Alters­klas­sen: Vanes­sa Bartsch (W40/44:24 Min.), Kadri Tahi­ri (M55/42:06) und Joa­chim Lenz (M60/42:43). Die 12-jäh­ri­gen Schü­ler Jakob Pfis­ter (Bild­mit­te) und Con­sta­tin Frei­tag (l.) und Lorenz Gre­fen (r.) beleg­ten in ihren Jahr­gän­gen die Plät­ze eins bis drei. 

USC-Springerabend

Die Ein­wei­hung einer Stab­hoch­sprung­an­la­ge stand im Vor­der­grund des USC-Sprin­ger­abends. Stu­den­ti­sche Aus­bil­dung sowie Trai­ning und Wett­kampf hat­ten bei der über 20 Jah­re alten Mat­te einen star­ken Ver­schleiß hin­ter­las­sen, so dass die Anschaf­fung einer neu­en erfor­der­lich war. RUB und USC Bochum muss­ten für die 6 x 8 m gro­ße Mat­te bei den hohen Kos­ten tief „in die Tasche grei­fen“. Die erbrach­ten Leis­tun­gen hat­ten sich einer Ein­wei­hung als wür­dig erwie­sen. Mit 4,10 m setz­te sich die Glad­be­cke­rin Anne Ber­ger vor­über­ge­hend an die aktu­el­le Deut­sche Bes­ten­lis­te, dicht gefolgt von der Köl­ne­rin Cla­ra Rentz mit 4,00 m. Die bes­ten Leis­tun­gen im Hoch- und Weit­sprung erziel­te Cari­na Keil­mann vom USC Bochum. Sie über­quer­te 1,70 m und setz­te sich mit 5,65 m im Weit­sprung deut­lich von der Kon­kur­renz ab.

Cari­na Keilmann
Anne Ber­ger